Matz und Zajac

Meterhohe Emotionen: Unsere Segel-Asse hautnah

Sport-Mix
08.03.2019 05:45

Sie basteln mit Liebe bei Tag und bei Nacht: Wer den Weg des Profi-Seglers wählt, der sollte auch handwerkliches Geschick mitbringen. Denn wenn man nicht gerade mit dem Boot auf dem Wasser ist, dann gibt es meistens etwas am Sportgerät zu tun. Thomas Zajac und Barbara Matz erlebten das beim Trainingslager in Uruguay. „Die Wellen hier sind teilweise gigantisch“, erzählt Babsi von dem sechs bis acht Meter hohen Gewoge. Doch genau diese Bedingungen hat sich das Nacra17-Duo bewusst ausgesucht. „Weil die Verhältnisse hier meist sehr ähnlich sind, wie im japanischen Olympia-Revier von 2020“, weiß Tom.

Die Verhältnisse fordern aber auch ihren Tribut. „Uns hat es ziemlich erwischt“, erzählen die beiden von Materialbrüchen. So mussten sie sich sowohl von den Foils des fliegenden Katamarans verabschieden, als auch vom Frontbeam - jenem Bauteil, der die beiden Rümpfe zusammenhält und auf dem der Mast fußt. „Man hat für alles Ersatzteile dabei, aber man verbringt dann eben oft mehr Zeit im Bootspark, als auf dem Wasser.“

Was es wirklich heißt, Segelprofi zu sein, können Fans und Interessierte in Zukunft miterleben. „Wir haben mit dem Candidate-Sailing-Team - dem unter anderem auch Tanja Frank und Lorena Abicht oder Neusiedls Bundesliga-Team angehören - einen Videokanal ins Leben gerufen“, verrät Zajac.

Unter https://www.facebook.com/CandidateSailing/ gibt es zukünftig alle zwei Wochen kurze Episoden aus dem Leben der Segler. „Da können die Leute sehen, was wir den ganzen Tag machen, mit welchem Aufwand und mit welchen Emotionen unser Sport verbunden ist.“ Und warum man sich auch abseits des Wassers Mast- und Schotbruch wünscht …

Felix Cerny, Kronen Zeitung

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(Bild: KMM)



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