21.01.2019 09:03 |

Plötzlich am Handy

Nacktfotos von Fremden werden in Öffis zum Problem

Die Polizei in der britischen Hauptstadt London kämpft mit einem unappetitlichen neuen Trend in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Smartphone-Nutzer, die ihre Handys nicht korrekt eingestellt haben und beispielsweise Bluetooth oder andere Übertragungstechniken eingeschaltet lassen, erhalten immer öfter Geschlechtsteil-Fotos unbekannter Mitreisender.

Das berichtet Ione Wells von der BBC - und demonstriert auch gleich anhand eines iPhones, wie schnell man ein Penisfoto auf sein Smartphone geschickt bekommt. Dass am iPhone eingehende Fotos gleich mit Vorschau-Bild präsentiert werden, macht die Sache nicht unbedingt besser.

Der Londoner Polizei ist das Phänomen bekannt - nicht nur aus den Öffis, sondern generell an öffentlichen Orten. Sie nennt es Cyberflashing, wenn die meist männlichen Täter unappetitliche Fotos ihrer Geschlechtsteile mit dem Handy an Unbekannte verschicken - bisweilen sogar an Kinder, immerhin wissen die Täter nicht, wessen Handy sich da gerade zum Empfang anbietet.

Für Betroffene besonders verstörend
Für die Betroffenen ist Cyberflashing ein verstörendes Phänomen. Sie müssen sich nicht nur am Smartphone unverhofft Bilder ansehen, die sie nicht sehen wollten. Sondern sie wissen auch, dass der Absender - die Reichweite von Bluetooth ist nicht sonderlich hoch - ganz in ihrer Nähe sein muss, wissen aber gleichzeitig nicht, wer es ist.

Um sich vor dem Phänomen zu schützen, sollte man die Einstellungen des Smartphones prüfen. Bei Apple hält man fest, dass man den Empfang von Fotos in den Privatsphäre-Einstellungen unterbinden könne. Und bei Android-Smartphones verhält es sich ganz ähnlich: Achten Sie darauf, unterwegs nicht immer empfangsbereit zu sein!

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