09.01.2019 16:29 |

Nach Horror-Sturz

Gisin entschuldigt sich bei seiner Familie

Aufatmen bei allen Ski-Fans! Der im Dezember in Gröden schwer gestürzte Schweizer Marc Gisin will nach seiner Reha wieder im Weltcup starten. Der 30-Jährige habe sich zwar noch keinen genauen Plan für die Zukunft zurechtgelegt und müsse den Unfall bestimmt noch mehr verarbeiten, sagte er dem Schweizer Fernsehen am Mittwoch. „Aber grundsätzlich würde ich sehr gerne wieder Skirennen fahren.“ Immerhin: Gisin ist wieder daheim und blickt auf seinen Horror-Sturz schon wieder mit Humor zurück. Familie und Fans bittet er indes um Entschuldigung.

Der Abfahrer hatte sich am 15. Dezember bei seinem schlimmen Sturz in Gröden unter anderem mehrere Rippenbrüche zugezogen, die zu einer Lungenverletzung führten. Deshalb musste er zunächst künstlich beatmet werden. Gisin wurde noch am Unfalltag nach Luzern in die Schweiz geflogen, wo er am 21. Dezember die Intensivstation verließ.

„Ärzte sind erstaunt“
„Mir geht es den Umständen entsprechend sehr gut“, erzählte Gisin. „Die Ärzte sind erstaunt und erfreut, wie schnell es vorwärtsgeht. Aber es gibt noch einige Baustellen, und es braucht noch ein bisschen Zeit.“ Wegen zwei kleiner Hüftverletzungen muss er auf Krücken gehen.

„Ich bin dankbar“
Der Schweizer räumte ein, bei dem Unfall viel Glück gehabt zu haben, als er auf der Saslong-Piste über einen berüchtigten Kamelbuckel geschleudert wurde und auf Kopf und Rücken aufschlug. Beim Anblick der Videoaufnahmen könne er sich nicht erklären, warum vor dem Sprung seine Ski verkanteten. „Es hätte eine gute Saison werden können. Deshalb ist es sehr schade. Auf der anderen Seite bin ich dankbar, dass ich hier bin und alles wieder gut wird“, betonte Gisin.

„Ich bin noch hier“
Gisin ist rund drei Wochen nach seinem Horror-Sturz wieder daheim. Seinen Instagram-Fans zeigt er sich am Mittwoch auf einer verschneiten Bank in Engelberg. In seiner Nachricht bedankt er sich vor allem bei den Ärzten und entschuldigt sich bei seiner Familie und seinen Fans, die er mit seinem Unfall verängstigte. Selbst kann der Schweizer schon wieder mit viel Humor auf seinen Horror-Sturz zurückblicken. „Das Universum wollte offenbar wissen, was mein Körper aushält, wie viele Zähne ich verlieren kann bis ich in der NHL anfangen kann oder wie viele Drogen ich brauche, um eine Woche durchzuschlafen - Ich glaube, ich habe den Test bestanden - denn ich bin immer noch hier und ich kann immer noch lachen.“

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