Do, 17. Jänner 2019

Obersteier versinkt

05.01.2019 12:31

Schneechaos ohne Ende

Die Situation in der nördlichen Steiermark ist am Samstag wegen wieder stärker werdender Schneefälle und Sturm anhaltend angespannt. Es gibt neue Straßensperren, vor allem im am stärksten betroffenen Bezirk Liezen. Die Experten beurteilen die Lawinengefahr in den nördlichen Landesteilen weiterhin mit „groß“, also Stufe vier der fünfteiligen Skala.

Am Samstag wurde etwa die Ennstalbundesstraße (B320) zwischen Trautenfels und Espang gesperrt. In Wildalpen wurden die Straßen nach Hinterwildalpen und Rothwald gesperrt, ebenso die Hochschwabstraße nach Weichselboden. Hier sind nun rund 100 Personen eingeschneit. In Schladming wurden die Straßen ins Ober- und Untertal gesperrt. Weiters nicht passierbar ist die Straße zwischen Ober- und Unterlaussa in St. Gallen, der Koppenpass zwischen Bad Aussee und Obertraun (Oberösterreich) und im Bezirk Weiz der Pfaffensattel zwischen Semmering und Rettenegg.

Die bereits in den vergangenen Tagen verfügten Straßensperren, etwa jene ins Sölktal, blieben weitgehend aufrecht. Mehrere Ortschaften sind somit weiter eingeschneit und nicht über Straßen erreichbar. Die Straße auf die Planneralm wurde am Vormittag vorübergehend geöffnet, um eingeschlossenen Touristen die Abreise zu ermöglichen.

Lawinengefahr bleibt hoch

Mit einer Entspannung der Lawinensituation war vorerst nicht zu rechnen. Laut Prognosen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik sollen die Schneefälle wie auch der Wind in der Steiermark am Samstag wie am Sonntag anhalten, auch für den Kärntner Bezirk Spittal ist weiterer Neuschnee vorhergesagt. Die Lawinengefahr in den nördlichen Teilen der Steiermark und im Nordwesten Kärntens bleibt groß bzw. erheblich (Stufe vier bzw. drei). In der Steiermark könnte sie bis zum Sonntag noch ansteigen.

 krone.at
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