„Bullen“-Rochade

Fix! Haidara wechselt von Salzburg nach Leipzig

Jetzt ist es fix! Amadou Haidara verlässt die „Bullen“ und bleibt irgendwie doch im gleichen Stall - von Red Bull Salzburg geht‘s ab nach Deutschland zu RB Leipzig! Der 20-Jährige aus Mali, der aktuell an einem Riss des hinteren Kreuzbandes im linken Knie laboriert und noch einige Wochen ausfallen wird, darf sich ab 1. Jänner 2019 als Spieler des in der heurigen Europa-League-Gruppenphase auch am rot-weiß-roten Schwesternklub gescheiterten deutschen „Bullen“-Klubs ansehen. Über die Ablösesummen machten die Klubs keine Angaben.

„Ich bin sehr zufrieden, dass ich jetzt bei RB Leipzig bin und freue mich natürlich auch auf die Bundesliga. Für mich geht es jetzt in erster Linie darum, so schnell wie möglich wieder fit zu werden. Ich bin derzeit zwar auf einem guten Weg, werde aber noch Zeit brauchen, bis ich wieder einsatzfähig bin. Dennoch sind die Vorfreude und Motivation groß, mich hier in Leipzig […] weiterzuentwickeln“, so Haidara zu seinem anstehenden Wechsel nach Deutschland.

„Wir freuen uns sehr, dass es nun mit der Verpflichtung von Amadou Haidara geklappt hat. Wir haben seinen Weg in Salzburg natürlich verfolgt, denn dort hat er sich zu einem absoluten Ausnahmespieler entwickelt. Es gibt in seinem Alter nicht so viele, die über solch großes Potenzial verfügen. Er bringt alle Voraussetzungen mit, um in unserem Mittelfeld die Nachfolge von Naby Keita anzutreten“, hieß Leipzig Sportchef Ralf Rangnick seinen Neuzugang gleich einmal mit warmen Worten willkommen.

Haidara war im Sommer 2016 aus seiner Heimat Mali nach Salzburg gekommen, wo er anfangs für den FC Liefering eingesetzt wurde (25 Spiele, zwei Treffer). Seit seinem Wechsel zu Red Bull Salzburg absolvierte der offensive Mittelfeldakteur insgesamt 83 Pflichtspiele, in denen er es auf 13 Treffer und 17 Assists brachte. Er war sowohl ein wichtiger Teil der erfolgreichen Youth League-Mannschaft (2016/17) als auch des im Vorjahr in der Europa League bis ins Semifinale vorgestoßenen „Bullen“-Teams. Zudem durfte er sich über zwei Meistertitel (2016/17, 2017/18) sowie eine Cup-Trophäe (2016/17) freuen.

Dementsprechend wehmütig blickt man dem Abwandernden von Salzburger Seite hinterher. „Wir sind sehr stolz, dass sich mit Amadou Haidara ein weiterer junger Spieler und ein außergewöhnlicher Mensch in den letzten zweieinhalb Jahren derart entwickelt hat, dass er den Sprung in eine europäische Top-Liga geschafft hat. Wir hoffen, dass er seine Knieverletzung bald überwindet und seinen beeindruckenden Weg, der noch lange nicht zu Ende ist, fortsetzen kann“, so Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund.

Wehmut dringt auch aus Haidaras eigenen Worten zum Abschied aus Salzburg: „Es war mir eine Freude, meine Karriere beim FC Red Bull Salzburg zu beginnen, und ich würde diesen Weg wieder genauso gehen. Ich werde nie vergessen, dass es der Youth-League-Sieg war, wo für mich alles begann. Ich denke, es ist jetzt eine gute Zeit für einen Wechsel, auch wenn die Entscheidung für mich schwierig war!“

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