Do, 24. Jänner 2019

Viele Einzelarbeiten

17.12.2018 16:22

Endlich! Nach 3 Jahren Baustelle Riedgasse fertig

Ab Freitag, 21. Dezember, heißt es endlich wieder „freie Fahrt“ in der Riedgasse in Innsbruck. Nach fast drei Jahren sind die Bauarbeiten des Amtes für Tiefbau und der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) nun beendet. Warum die Generalsanierung so lange gedauert hat, erschließt sich erst beim Blick auf die Zahlen. 

Das Baugebiet umfasst für die IKB eine Länge von rund 700 Metern. In diesem Bereich verlegte die IKB 7.500 Meter Strom-Leerrohre und 5.700 Meter Stromkabel sowie 2.700 Meter Glasfaserkabel für das IKB-Internet. Zur sicheren Ableitung des Abwassers im stark wachsenden Umfeld der Riedgasse wurden seitens der IKB mehr als 700 Meter mit großen Kanalrohren und über 350 Meter mit kleineren Kanalrohren (Hausanschlüsse) verbaut. Hinzu kommen 40 Schächte und zwei weitere Kanal-Bauwerke. Auf einer Länge von 420 Metern wurde zudem Wasserleitungen errichtet. All diese Leitungen und Rohre wurden auf engstem Raum, in unterschiedlichen Tiefen (Kanal zwischen 3,5 und 5 Metern) vergraben.

Das städtische Tiefbauamt war für Straßenbauarbeiten für die Fahrbahn mit 3.200 Quadratmetern sowie den Gehweg mit 1.300 Quadratmetern verantwortlich. Außerdem wurden auf einer Länge von 675 Metern Randsteine erneuert und auf 550 Quadratmetern eine Pflasteroberfläche hergestellt. Neu gestaltet wurde auch die an den dortigen Spielplatz angrenzende Fläche in der Riedgasse, Hausnummer 1. Es entstand ein öffentlicher Platz samt Sitzflächen und Brunnen mit direktem Stiegenaufgang zur Spielfläche. Auch drei Winkelstützmauer, unter anderem in der Bäckerbühelgasse, wurden errichtet.

Aufgrund der Enge der Gasse konnten nicht alle Firmen in allen Bereichen gleichzeitig arbeiten. Dies erforderte eine enge Abstimmung zwischen den agierenden Projektbeteiligten. Zusätzliche private Baustellenvorhaben kamen als weitere Herausforderung zur Koordination hinzu, heißt es von Seiten der IKB.

„Für uns als IKB war es besonders wichtig, dass während der gesamten Bauzeit die durchgehende Versorgung der Anrainerinnen und Anrainer sichergestellt war. Wir haben Ersatzparkplätze organisiert und so gut wie möglich dafür gesorgt, dass Zu- und Ausfahrten zu den Häusern und Grundstücken für die Anrainerinnen und Anrainer möglich waren. Anrainerinnen und Anrainer wie auch Feuerwehr, Rettung und Polizei haben wir auch laufend über die Zufahrtsmöglichkeiten informiert bzw. aus welcher Richtung sie zufahren konnten“, erläutert IKB-Vorstandsvorsitzender DI Helmuth Müller.

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