06.12.2018 06:04 |

Neue Strukturen

Sportpolitische Pläne: „Teamchef“ Strache baut um

Der Saal in der Wiener Hohenstaufengasse war bis zum letzten Platz gefüllt. Hochrangige Vertreter des Österreichischen Sports, von Ski-Boss Peter Schröcksnadel bis Fußball-Präsident Leo Windtner, warteten gespannt auf die sportpolitischen Pläne von Heinz-Christian Strache, der seine „Sport Strategie Austria“ präsentierte.

Einen Prozess, den der Vizekanzler zusammen mit 42 Experten, darunter Ex-Stars wie Petra Kronberger oder Alois Stadlober, gestartet hatte, um „sich von Zufallserfolgen zu verabschieden und ein Comeback der Goldschmiede Österreich einzuleiten.“

Strache selbst verglich seine Rolle dabei mit jener des ÖFB-Teamchefs: „Wenn ein neuer Teamchef kommt, wird dieser auch zuerst analysieren: Wo stehen wir, wie ist die Struktur und wo kann optimiert werden. Das habe auch ich in den letzten Monaten gemacht. Denn ich halte nichts von Schnellschüssen“, meinte er.

Talente besser fördern
Die vielschichtigen Probleme unserer Sportnation brachte der Minister auf den Punkt: „Jedes Talent soll ein Projekt sein. Wir brauchen Leuchtturm-Events und eine optimierte Infrastruktur.“ Begeisterung für Bewegung soll schon im Kindergartenalter entfacht werden. Dafür will der Politiker zusätzliche Mittel, etwa aus dem Online-Wettbereich, lukrieren.

Am Ende der Präsentation gab es Kopfnicken aber auch viele Fragezeichen. Denn konkrete Maßnahmen blieb der Sportminister vorerst schuldig.

Anja Richter, Kronen Zeitung

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