FCI im freien Fall

Seit Hasenhüttl weg ist, gehen „Schanzer“ am Stock

Eine Österreicher-Hochburg war Ingolstadt lange Zeit im deutschen Fußball. Ralph Hasenhüttl war Trainer, Ex-Rapid-Verteidiger Galvao, Konstantin Kerschbaumer und Ex-Sturm-Flügel Thorsten Röcher spielen immer noch bei Ingolstadt, die nicht mal mehr an den Verein erinnert, der es einmal war. Und der Abstieg in die 3. Liga droht jetzt schon. Chronik eines Absturzes.

Es liegt der Wurm drin in Ingolstadt seitdem der steirische Erfolgstrainer weg ist. Schlug man noch zu Hasenhüttl-Zeiten innerhalb von einer Woche Schalke und Mönchengladbach, so dümpelt der FCI derzeit in der Zweiten Bundeliga herum und verlor die letzten sechs Spiele allesamt, und die letzten vier sogar unter Neo-Trainer Alexander Nouri (im Bild unten). 

FC Ingolstadt. Einst hieß die Mannschaft von der „Schanz“ MTV Ingolstadt und ihr Traum von Bundesliga lag in weiter Ferne. Dann kam 2004 und die Fusion mit dem ESV Ingolstadt und der FCI war geboren. Hasenhüttl übernahm das Team in der zweiten Liga (2013) und schaffte im zweiten Jahr mit den Schanzern den Aufstieg in die Bundesliga. Ein weiteres gutes Jahr unter Hasenhüttl kam dazu. Dann warb ihn RB im Sommer 2016 ab.

Die fetten Jahre vorbei
Und damit scheinen die fetten Jahre In Ingolstadt vorbei zu sein. Anstelle von Hasenhüttl kam Markus Kauczinski, der einen katastrophalen Saisonstart erwischte. Nach lediglich zwei Punkten aus zehn Spielen wurde er abgelöst. Maik Walpurgis versuchte noch zu retten , was zu retten war, doch den Klassenerhalt schaffte er trotz ansprechenden Leistungen nicht. Und nach einer durchwachsenen Saison im ersten Jahr nach dem Abstieg (unter Trainer Stefan Leitl), steuert der FCI in dieser Saison als Tabellenletzter der zweiten Bundesliga auf den Abgrund zu (Im Video unten das 0:6 gegen Bochum).

Nouri trotz vier Niederlagen in Folge noch FCI-Trainer
Trainer Leitl Ist nach fünf Punkten aus sechs Spielen entlassen worden, sein Nachfolger Ex-Werder-Coach Alexander Nouri unterlag sogar in vier von vier Spielen, beim letzten 0:4 gegen den nicht gerade als Torfabrik geltenden SV Sandhausen. Das war die sechste Niederlage in Folge, mit einem Torverhältnis insgesamt von 9:23. Und Hasenhüttl stellte im September klar, er will nicht an die „Schanz“ zurückkehren. Nur: Was wird aus dem FCI ohne ihn ?

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