Mo, 17. Dezember 2018

„Krone“-Serie

26.09.2018 15:16

krone.at-Leser über leistbares Wohnen

In einer mehrteiligen Serie beschäftigt sich die „Krone“ mit dem knapper werdenden Wohnangebot und vor allem mit der Frage, wo es überhaupt noch leistbares Wohnen gibt. Der Preis von Baugrundstücken ist im Ballungsraum hoch wie selten zuvor - und in den Städten selbst sind Wohnungen obszön teuer. Parallel zu unserer „Krone“-Serie laden wir zum konstruktiven Austausch ein: Wie steht es um Ihre Wohnsituation? Wir sind auf Ihre Meinung gespannt!

Von Wien bis Vorarlberg - das Dach über dem Kopf war fast noch nie so teuer wie heutzutage. Besonders für junge Menschen wird es immer schwieriger, bezahlbare Wohnungen zu finden. Die voranschreitende Gentrifizierung und die steigenden Einwohnerzahlen sind nicht ganz unschuldig an den immer höher werdenden Mietkosten. Wie wird sich der Wohnungsmarkt in den nächsten Jahren weiterentwickeln und welche Alternativen gibt es? 

Städte reagieren bereits mit Smartwohnungen und neuartigen Wohnkonzepten mit generationsübergreifenden Konstrukten. Die Diözese Kärnten-Gurk hat schon 2016 mit „Lebensräume für Jung und Alt“ ein vielversprechendes Pionierprojekt gestartet (wir berichteten). Auch die Bebauung in etwas entfernteren Arealen - wie die Seestadt Aspern in Wien - schreitet in den letzten Jahren vermehrt voran. Dennoch scheinen Mieten ins Unleistbare zu gehen. Die Quadratmeterpreise schwanken in Österreich zwischen 7,7 Euro und 13 Euro, während die Kaufpreise für Wohnungen von 108.000 Euro aufwärts beginnen. Auch hierbei gibt es natürlich Unterschiede zwischen Land und Stadt.

Dass Wohnen ein Grundbefürnis ist und kein Luxusgut sein darf, stellte bereits Elke Hanel-Torsch, Landesvorsitzende der MVÖ Wien klar. Doch woran liegen die steigenden Kosten? Seit einigen Jahren sind die privaten Mieten deutlich stärker angestiegen als zum Beispiel das Haushaltseinkommen und die Jahresinflation. Der Nachfrageüberhang ist nicht zuletzt auf die steigende Zuwanderung und den Wunsch vieler junger Leute, alleine zu wohnen, zurückzuführen. Auch junge Familien und Alleinerziehende sind von den steigenden Mieten sehr betroffen, wie uns Userin Artnaxela schreibt: „Für mich als alleinerziehende Mamaist die Mietekaum mehr tragbar. Überbleiben tut mir nix. Finanzielle Unterstützung bekommt man keine.“ Der User Eoraptor bemängelt: „Die private Wirtschafthat hier das Kommando, nicht die Politik!“ und setzt nach: „Hört endlich auf, die Wohnungen auf „Pump“ zu bauen oder in alten Häuser jedes Mal die Mieten zu erhöhen.“

Wie denken Sie über das Thema - welche Wohnform ist Ihrer Meinung nach die beste? Diskutieren Sie mit in unserem Forum oder schreiben Sie in den Storykommentaren was Ihnen unter den Nägel brennt. Wir sind gespannt auf Ihre Wortspende!

Wenn Sie uns prekäre Situationen schildern wollen, freuen wir uns auch über ihre Einsendungen an wohnen@kronenzeitung.at. Mehr Artikel zum Thema finden Sie in unserer aktuellen „Krone“-Serie

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