Teamkapitän kritisch

Arnautovic: „Das war ja nicht Österreich!“

Fußball International
12.09.2018 17:17
Porträt von krone.at
Von krone.at

Erstmals führte Marko Arnautovic Österreich als Kapitän auf das Feld, zur Premiere setzte es ein bitteres 0:1 in Zenica gegen Bosnien-Herzegowina. Rot-Weiß-Rot hatte sich den Start in die Nations League wohl anders vorgestellt.

Arnautovic reagierte nach dem Match bei den Interviews selbstkritisch, stellte fest: „Jeder hat einmal einen schlechten Tag. Das ist uns in Zenica leider auch passiert. Wir haben schlechte Entscheidungen getroffen.“ Und Nachsatz: „Das war ja nicht Österreich! Wir haben mehr drauf, können mehr. Wir müssen das beim nächsten Mal richten.“

Bosnien hat nach den ersten zwei Matches sechs Punkte auf dem Konto, Österreich steht im Heimspiel im Oktober gegen Nordirland schon unter Druck. Das sieht auch England-Legionär Arnautovic ein: „Ich will jetzt nicht negativ reden. Und ich weiß, dass wir genug Qualität haben, um die nächsten Spiele zu gewinnen.“

Cool nach Pfeifkonzert
 
Die Fans von Bosnien-Herzegowina quittierten fast jede Aktion des Wieners mit serbischen Wurzeln mit einem gellenden Pfeifkonzert und Buhrufen. Marko bleibt nach den Schmähungen cool: „Das blende ich aus. Wenn die Leute glauben, sie müssen mich auspfeifen, sollen sie das tun.“

Kronen Zeitung

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