Do, 15. November 2018

„Die Tür ist zu“

05.09.2018 10:59

DFB-Comeback von Özil? Für Löw kein Thema!

„Er hat sich die Tür selbst zugemacht.“ Deutschlands Teamchef Jogi Löw schließt eine Rückkehr von Mesut Özil ins DFB-Team aus - auch wenn sich Özil selbst im Zuge seiner Rücktrittserklärung noch ein Hintertürchen offengehalten hatte.

Nach dem Tumult um sein Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hatte Özil via Twitter erklärt, nicht mehr für das deutsche Nationalteam spielen zu wollen - und zwar „solange ich dieses Gefühl von Rassismus und Respektlosigkeit verspüre“. Das las sich, als würde er ein Team-Comeback in absehbarer Zeit zumindest nicht kategorisch ausschließen.

„Überhaupt kein Thema“
Das Thema dürfte sich aber erledigt haben. Zumindest solange Jogi Löw Teamchef ist. Der hatte im Zuge seiner medial viel beachteten WM-Analyse erklärt, Özil hätte mit ihm nicht sprechen wollen. Zwar habe er, Löw, mehrmals versucht, Özil zu erreichen, allerdings vergeblich. Damit ist für Löw das Thema Özil abgehakt. „Mesut hat aus meiner Sicht klar seinen Rücktritt erklärt und die Tür damit selbst zugemacht. Ein Comeback ist daher überhaupt kein Thema“, erklärt der Cheftrainer der „Sport Bild“.

Löw hatte von Özils Rücktritt von seinem Berater erfahren. Dass ein persönliches Gespräch nie zustande kam, wurmt den Bundestrainer offenbar.

krone Sport
krone Sport

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.