Mi, 15. August 2018

Maßnahme wegen Dürre

18.07.2018 12:10

Kübel Flusswasser kostet in Chemnitz bis 50.000 €

Wer derzeit Wasser aus dem Fluss in Chemnitz stiehlt, der muss mit saftigen Strafen rechnen: Wegen Dürre hat die deutsche Stadt untersagt, aus dem ausgetrockneten Rinnsal Wasser zu entnehmen. Ein Kübel Wasser kann bis zu 50.000 Euro kosten.

Zu wenig Regen macht Chemnitz derzeit zu schaffen: Der gleichnamige Fluss hat derzeit nur einen Wasserstand von 27 Zentimetern. Die Stadt hat daher drastische Maßnahmen ergriffen: Sie erließ am Dienstag ein Schöpfverbot. Wer aus Flüssen und Bächen Wasser entnimmt und erwischt wird, muss Strafe zahlen, berichtet die „Freie Presse“. 1000 bis 50.000 Euro können für einen Kübel Wasser fällig werden.

Das Verbot soll dazu dienen, Flora und Fauna in der Chemnitz und an deren Ufern zu schützen. Der Sauerstoffgehalt im Rinnsal ist aufgrund der geringen Wassermenge schon bedrohlich gesunken.

Die Lage könnte sich noch deutlich zuspitzen: Erst am Wochenende könnte Regen eventuell für eine Entspannung der Lage sorgen.

Miriam Krammer
Miriam Krammer

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