Liga-Hype nach WM-Aus

Hütter lässt in Frankfurt die Muskeln spielen

 Beim Trainingsstart der Eintracht krempelt der Österreicher gleich sein Betreuerteam um. Jetzt wartet  „Speed-Dating“. Die ÖFB-Spieler befinden sich noch auf Urlaub. Nur Kevin Wimmer hatte es eilig.

Deutschlands Fußball liegt nach der WM-Blamage auf dem Boden, dafür ist die Bundesliga wieder auf Touren: Die Quälerei hat begonnen! Für ÖFB-Legionär Valentino Lazaro in Berlin gleich mit einer Straf-Einheit. Weil die Hertha-Spieler beim ersten Früh-Training alle Utensilien (Flaschen, Leibchen, Bälle) in der Kabine vergessen hatten, wurde Trainer Dardai sauer. So ging es für die Kicker 70 Minuten im Kreis. Runden laufen. Ohne Ball. Ohne Trinkpausen.

Österreichs Teamspieler, die vor der WM beim Länderspiel-Triple dabei waren, dürfen noch urlauben.  Alaba bei den Bayern sogar bis 11. Juli. Nur Kevin Wimmer hatte es eilig. Er strich seinen Sonderurlaub, wollte bei Neo-Klub Hannover von Start weg dabei sein. Als letzter Bundesligist startet Leipzig erst am 9. Juli. Noch haben die Bullen keinen Trainer-Nachfolger für Ralph Hasenhüttl für diese Saison (Nagelsmann übernimmt erst 2019) gefunden.

Viele Baustellen
Dafür hat Adi Hütter, der einzige rot-weiß-rote Bundesliga-Trainer, in Frankfurt die Arbeit aufgenommen. Und er lässt gleich die Muskeln spielen: Hütter trennte sich sofort von Fitnesstrainer Klaus Luisser, mit dem er schon in Salzburg Meinungsverschiedenheiten gehabt haben soll. Und auch eine Ernährungsberaterin musste gehen. Hütter hat keine Zeit zu verlieren. Die „Bild“ schreibt sogar vom Speed-Dating. Weil der Cupsieger im Umbruch ist, viele Leistungsträger weg sind, jetzt auch Star Kevin Prince Boateng (Sassuolo?) weg will. Da gibt es einige Baustellen.

Kronen Zeitung

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