Sa, 18. August 2018

Schlamm bis zum Hals

21.06.2018 09:21

Drohne spürt in Moor versunkenen Rentner auf

Mithilfe einer Drohne konnte ein Rentner im englischen Norfolk aus einer misslichen Lage befreit werden: Peter Pugh (72) war nach einer Wanderung fast einen ganzen Tag abgängig - er war in einem Moor eingesunken und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Durch Luftaufnahmen konnte der Mann schließlich aufgespürt werden.

Pugh wanderte am Samstag mit seiner Familie in der Nähe von Titchwell am Strand entlang. Gegen 17 Uhr trennte er sich von dem Rest der Gruppe, um die Tierwelt zu beobachten. Im Moor fiel er schließlich in einen schlammigen Bach, in den er einsank und sich nicht mehr befreien konnte.

Der Mann sank bis zum Hals im Moor ein
Seine Familie machte sich Sorgen, als er an diesem Abend nicht mehr nach Hause kam und schlug Alarm. Pugh war inzwischen laut „The Times“ bis zum Hals im Schlamm eingesunken. Als er auf seinen Rettung wartete, musste er seinen Durst mit dem Wasser aus dem Bach stillen. Als es in der Nacht noch heftig zu regnen begann, wuchs die Sorge seiner Familie ins Unermessliche - besonders als die Suche in der Dunkelheit abgebrochen werden musste.

Fünf Stunden flog Drohne auf der Suche nach dem Vermissten
Bei Tageslicht wurde am nächsten Tag mit Hochdruck nach dem Rentner gesucht. Bis zu 50 Menschen waren bei dem Einsatz dabei. Sergeant Danny Leach von der Polizei in Norfolk kam schließlich auf die Idee, eine Drohne bei der Suche einzusetzen. Fünf Stunden lang wurde das Gebiet überflogen. Mit Erfolg - Pugh wurde aus dem Schlamm gezogen und mit dem Hubschrauber ins Spital geflogen. Er hatte eine Unterkühlung erlitten und war seinen Rettern unendlich dankbar: „Ich bin so glücklich, gefunden worden zu sein!“

Miriam Krammer
Miriam Krammer

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