So, 21. Oktober 2018

Hit gegen Australien

03.06.2018 09:23

Marach würde gerne in Graz Davis Cup spielen

Noch sind dreieinhalb Monate Zeit, aber Österreichs Tennis-Fans fiebern schon dem herbstlichen Höhepunkt in Sachen Davis Cup entgegen. Dank des überraschenden 3:1-Auswärtserfolgs über Russland in Moskau in der 2. Runde der Europa-Afrika-Zone I spielt die ÖTV-Equipe um den erstmaligen Wiederaufstieg in die Weltgruppe seit 2013. Ein Heimspiel auf Sand in Graz soll gegen Australien den Sieg bringen.

Hinter dem Antreten von Topstar Dominic Thiem steht im Heimspiel vom 14. bis 16. September vorerst ja noch ein Fragezeichen. Thiem hatte zu dem Thema zuletzt in Madrid gemeint, dass es „schon einen großen Reiz“ habe. „Es wird sicher ein geiles Event zu Hause gegen die Australier, die natürlich ein sehr attraktiver Gegner sind.“ Eine fixe Zusage wollte er aber noch nicht erteilen.

Die Ausrichtung der Veranstalter legt aber einen vorsichtigen Optimismus nahe: Denn der ÖTV baut auf dem Messegelände in Graz ein temporäres Stadion für 5.800 Zuschauer. Während sich Davis-Cup-Kapitän Stefan Koubek natürlich auch noch nicht festgelegt hat, stehen zwei derzeit äußerst erfolgreiche Doppelspieler sozusagen Gewehr bei Fuß. Sowohl ATP-Race-Leader Oliver Marach als auch Alexander Peya, der ebenfalls auf Kurs für das Masters in London liegt, haben in Paris ihren Wunsch, in Graz dabeizusein, signalisiert.

„Wenn alles passt, bin ich fix dabei. Ich will unbedingt spielen. Ich habe noch nie in Graz gespielt“, sagte der gebürtige Grazer Marach, der seinerzeit im Duell gegen Kroatien nicht dabei war. „Hoffentlich kann ich Österreich auf dem Weg zurück in die Weltgruppe unterstützen. Ich glaube, wir stehen nicht schlecht da, wenn der ‘Domi‘ spielt.“ Auch Peya wäre gerne dabei. „Es kommt auf den Kapitän an, aber prinzipiell ja.“ Er selbst habe mit Marach immer wieder sehr gut gespielt, auch im Davis Cup oder bei Olympia.

Der bald 38-jährige Wiener findet es „generell super“, dass das ÖTV-Team diese Chance gegen die möglicherweise von Nick Kyrgios angeführten Australier, deren Kapitän Lleyton Hewitt ja auch kein Unbekannter ist, erhält. „Damit war nach dem schweren Los Russland nicht unbedingt zu rechnen. Dann gewinnen sie auch noch ohne Domi. Es war unglaublich, was die Jungs abgeliefert haben“, zollte Peya Jürgen Melzer und Co. noch einmal Respekt. „Sie haben das Team in diese Position gebracht und jetzt haben wir mit Australien einen sehr interessanten Gegner: Auf dem Papier und von der Tradition her. Mit Kyrgios und Hewitt auf der Bank - das hat einen ganz extremen Reiz.“

krone Sport
krone Sport

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.