Mi, 17. Oktober 2018

Alessandro Zanardi

30.05.2018 12:01

Beinamputierter Rennfahrer startet erstmals in DTM

Alessandro Zanardi gibt im August in Misano sein Debüt im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM). Der beidseitig beinamputierte Autorennfahrer (51) aus Italien, der 2001 auf dem Euro Speedway Lausitz bei einem Rennen der Indy Car Serie beide Beine verloren hat, pilotiert bei den Saisonläufen 13 und 14 einen an seine Anforderungen angepassten BMW M4.

Zanardi hat trotz des folgenreichen Unfalls seine Sportkarriere fortgesetzt. Er hat danach an der Tourenwegen-WM teilgenommen, Gold-und Silbermedaillen bei Paralympischen Spielen gewonnen und ist achtfacher Weltmeister im Paracycling. Zudem bestreitet er regelmäßig Triathlons. Zanardi ist damit Vorbild für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Dem jungen Engländer Billy Monger etwa mussten im Vorjahr nach einem Unfall in einem Formel-4-Rennen ebenfalls beide Beine amputiert werden, Monger wurde aber schon beim Comebackrennen in einem Formel 3 wieder Dritter.

Auer, Eng hoffen auf mehr Rennglück
Die DTM-Gegenwart heißt am Fronleichnams-Wochenende aber Budapest, die Rennen auf dem Hungaroring am Samstag (ORF Sport +) und Sonntag (ORF eins) sind wieder live im TV zu sehen. Dabei wollen Lucas Auer (Mercedes) und Philipp Eng (BMW) auch im Rennen zeigen, was sie drauf hatten. Zuletzt in der Lausitz wurde zwar mit einer rein österreichischen ersten Startreihe (Auer vor Eng) DTM-Geschichte geschrieben und holte sich Eng am Sonntag die Pole, mit den Plätzen 3 (Eng) und 4 (Auer) verlief aber nur Rennen eins zufriedenstellend.

Habsburg will in Formel 3 „anschreiben“
„Wiedergutmachung“ lautet auf dem Hungaroring auch das Motto von Ferdinand Habsburg. Den 20-Jährigen hatte beim punktlosen Saisonauftakt der Formel-3-EM vor drei Wochen in Pau alles Pech der Welt ereilt, inklusive Defekt am nagelneuen Rennmotor und Rückversetzung in der Startaufstellung. Für den Kaiser-Urenkel kann es in Budapest nur bergauf gehen.

Binder fährt Indy-Rennen in Detroit
Nach seiner Pause während des 500-Meilen-Rennens in Indianapolis ist Rene Binder in den USA wieder im Einsatz. Beim Grand Prix von Detroit absolviert der Tiroler im Chevy-Dallara gleich zwei Rennen der Indy-Car-Serie für Juncos Racing. Nach Topspeeds von über 370 km/h im Indy-Oval ist Detroit der dritte Stadtkurs der Saison. „Das sollte uns doch etwas Stabilität geben“, hofft Binder, der auf dem Barber Motorsports Park Platz 16 erreicht hatte.

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