Mo, 20. August 2018

Dank Software

24.04.2018 09:37

8 Millionen YouTube-Clips in drei Monaten gelöscht

Software spielt bei YouTube inzwischen die Hauptrolle beim entfernen von Videos von der Plattform. Von den 8,3 Millionen Clips, die im Schlussquartal 2017 gelöscht worden sind, haben Maschinen gut 80 Prozent entdeckt. Rund drei Viertel dieser 6,7 Millionen Videos seien entfernt worden, bevor sie auch nur einmal von Menschen angesehen wurden, betonte die Google-Videoplattform in einem Blogeintrag am Dienstag.

Die YouTube-Software greift dabei zum einen auf eine Datenbank mit bereits bekannten Videos zurück, die bei Versuchen, sie erneut hochzuladen, gestoppt werden. Zugleich analysiert sie auch zunehmend selbst Videoinhalte, um problematische Clips ausfindig zu machen und zur Prüfung zu markieren. Die endgültige Entscheidung wird dabei größtenteils von den Google-Mitarbeitern getroffen.

Bei den von Menschen gemeldeten Videos ging es in 30 Prozent der Fälle um sexuell freizügige Inhalte, 27 Prozent der Meldungen verwiesen auf Clips mit Spam oder falschen Angaben. Terror-Propaganda war der Grund für 491.000 Meldungen - zwei Prozent der menschlichen Hinweise. Die meisten Meldungen von Nutzern gibt es in Indien, gefolgt von den USA, Brasilien, Russland und Deutschland.

Die Statistik zum Löschen von Videos will YouTube künftig regelmäßig vorlegen. Der Videoplattform und anderen Internetfirmen war immer wieder vorgeworfen worden, unter anderem extremistischen Inhalte nicht schnell genug zu entfernen.

 krone.at
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