So, 19. August 2018

Negativ-Rekord

19.04.2018 19:39

Rapid ist so erfolglos wie noch nie zuvor!

Seit zehn Jahren wartet man beim SK Rapid Wien schon auf einen Titel -ein Ende der Leidenszeit ist nicht in Sicht. Die Fans sind daher frustriert. Und die Kluft zu Krösus Red Bull Salzburg wird offenbar sogar noch immer größer…

Von den mitgereisten Fans gab es in Graz für die grünen Cup-Verlierer noch aufmunternden Applaus, im Internet aber entlud sich der Frust rapide. Das war zu erwarten. Ob Trainer Goran Djuricin, Sportchef Fredy Bickel, die Spieler oder die Klubführung - Tenor einiger Anhänger: „Alle schuldig, alle raus.“ So tickt Rapid.

Stolz auf 32 Meistertitel, 14-facher Cupsieger - eine große Historie. Doch der Kommentar eines Fans aus der Gegenwart sagt alles: „Einen Titel würde ich schon gerne noch erleben.“ Denn Rapid ist aktuell so erfolglos wie nie zuvor.

- Im Jahr 1995 ging unter Ernst Dokupil eine siebenjährige Durststrecke mit dem (bisher letzten) Cupsieg zu Ende. Im Jahr darauf wurde man Meister, stand man im Europacup-Finale.
- Im Jahr 2005 holte Josef Hickersberger den Meisterteller nach Hütteldorf, riss Rapid aus einer neunjährigen Titel-Lethargie.
- Doch der Negativ-Rekord wurde und wird getoppt. Denn seit unter Peter Pacult im Jahr 2008 der 32. Meistertitel eingefahren wurde, musste man den Trophäenschrank nicht mehr öffnen.

Zehn Jahre ist Rapid bereits titellos. Das sind die nackten, brutalen Zahlen. Natürlich auch dumm gelaufen. Weil „mitverschuldet“ vom Dosen-Imperium aus Salzburg. Unter Zoki Barisic scheiterte man dreimal (2014-2016) ja „nur“ an der Bullen-Dominanz. Da spielte man phasenweise guten, schönen Fußball, wurde aber nur Vize-Meister.

(K)Eine Attacke
Weshalb - zumal man die Punkte meist gegen die „Kleinen“ verschenkte - man mehr wollte. Rapid, angeführt von Präsident Michael Krammer, blies zur Attacke. Stattdessen wurde die Kluft zu Salzburg immer größer. Egal, wie oft man die Trainer wechselte. Rapids Anspruch heißt Titel, die finanzielle Wirklichkeit lässt das (anscheinend) nicht zu.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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