Mit der Unterstützung von Visible Technologies könne die CIA wichtige Einsichten in die Kommunikation in Web-2.0-Angeboten gewinnen, schreibt Visible Technologies auf seiner Website über die neue Partnerschaft. Im Auftrag namhafter Kunden wie Dell oder Microsoft wertet das Unternehmen täglich auf über 500.000 Websites die Kommentare der Nutzer aus und überprüft, wie gut oder schlecht die Auftraggeber darin wegkommen.
Wie das US-Magazin "Wired" berichtet, dürfte sich die CIA allerdings weniger um ihr Image in der Öffentlichkeit sorgen, als vielmehr darum bemüht sein, im Internet öffentlich zugängliche Informationen besser nutzen zu können. Einem In-Q-Tel-Sprecher zufolge wolle der CIA über die Beteiligungsgesellschaft vor allem ausländische Websites überwachen lassen, um besser mitverfolgen zu können, wie Probleme international behandelt werden.
Datenschützer stehen der CIA-Investition skeptisch gegenüber. Problematisch sei vor allem, wenn die CIA die gesammelten Daten für eigenmächtige Ermittlungen oder Operationen im Inland nutzen sollte, so Geheimdienst-Experte Steven Aftergood von der Federation of American Scientists. Die Software könne etwa dafür missbraucht werden, Daten über Kritiker oder Journalisten zu sammeln und für politische Zwecke einzusetzen.










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