17.02.2018 16:31 |

Großschanze

Gold für Kamil Stoch! Hayböck auf Platz sechs

Der Pole Kamil Stoch hat sich am Samstag auf der Großschanze zum Olympiasieger gekürt. Der deutsche Normalschanzen-Sieger Andreas Wellinger holte Silber, Bronze ging an den Norweger Robert Johansson. Michael Hayböck, Zweiter nach dem ersten Durchgang, fiel noch auf den sechsten Platz zurück.

Hayböck hatte sich im ersten Durchgang mit der Bestweite von 140 Metern in eine gute Ausgangsposition gebracht, konnte im zweiten Durchgang mit 131 Metern aber nicht mehr um die Medaillen mitreden. Stoch brachte seine Halbzeitführung 3,4 Punkte vor Wellinger ins Ziel. Johansson profitierte von Hayböcks Rückfall und rutschte von Rang vier auf Platz drei, direkt vor seinen Teamkollegen Daniel Andre Tande und Johann Andre Forfang. Stefan Kraft landete am Ende nur auf dem 18. Platz. Clemens Aigner und Manuel Fettner verpassten den zweiten Durchgang.

Hayböck wusste, dass für ihn nach gutem Training und 140 Metern im ersten Durchgang viel möglich gewesen wäre. "Im ersten Moment war ich schon enttäuscht, weil ich gemerkt habe, es wäre was drinnen gewesen", sagte der Oberösterreicher. "Ich freue ich mich aber, dass ich genau bei den Olympischen Spielen meinen besten Wettkampf der Saison gemacht habe."

Hayböck war nach dem 17. Platz auf der Normalschanze mit dem großen Bakken in Pyeongchang/Alpensia auf Anhieb viel besser zurechtgekommen. Das zeigte er auch im ersten Durchgang, in dem er nur Kamil Stoch den Vortritt lassen musste. Der zweite Durchgang gelang Hayböck mit 131 Metern nicht mehr nach Wunsch. Es war ein Spiegelbild der gesamten bisherigen Saison des ÖSV-Teams.

Hayböck war beim Absprung zu spät dran und dann touchierten auch noch die Ski-Enden. "Mich ärgert es, weil ich ein bisschen zu spät war. Ich habe noch versucht, jeden Meter herauszukitzeln, aber habe dann gesehen, die grüne Linie ist zu weit weg", sagte der 26-Jährige.

Für Hayböck, der im Spätherbst einen Bänderriss im Knöchel erlitten hatte und bei der Skiflug-WM stürzte, war es zwar die beste Saisonplatzierung - bei Olympia freilich ein Titel ohne Wert. Mit seinem sechsten Rang war Hayböck dennoch klar der Beste des ÖOC-Quartetts. Doppel-Weltmeister Stefan Kraft landete nur auf Rang 18. Clemens Aigner (31.) und Manuel Fettner (32.) hatten es knapp, aber doch nicht einmal in die Entscheidung der besten 30 geschafft. Dieses Duo springt am Sonntag mit Gregor Schlierenzauer zwei Plätze für den Teambewerb aus.

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