Mi, 15. August 2018

Generali Ladies

29.10.2008 10:36

Serbin Ivanovic holt Turniersieg in Linz

Die topgesetzte Serbin Ana Ivanovic hat am Sonntagnachmittag das WTA-Tennisturnier in Linz in souveräner Manier für sich entschieden. Die ehemalige Weltranglisten-Erste setzte sich im Finale des mit 600.000 Dollar dotierten Generali Ladies in nur 51 Minuten gegen die als Nummer zwei gesetzte Russin Wera Swonarewa mit 6:2 und 6:1 durch. Für die 20-jährige Serbin ist es ihr erster Turniersieg seit jenem bei den French Open Anfang Juni und der dritte Saisontitel.

"Ich fühle mich gut und bin sehr happy", sagte die Ivanovic unmittelbar nach dem Spiel. Sie hatte im Finale gegen die als Nummer zwei gesetzte Russin deutlich weniger Mühe als in den drei Runden zuvor und verwandelte nach nicht einmal einer Stunde bereits ihren ersten Matchball - symptomatisch für die Partie durch einen Eigenfehler Swonarewas zum 6:2, 6:1. "Ich habe sehr gut gespielt, aber sie hat es mir heute auch nicht schwer gemacht", erklärte die Linz-Siegerin nach ihrem achten Karriere-Titel.

Im Achtelfinale Bammer geschlagen
Nur im Halbfinale gegen die Polin Agnieszka Radwanska hatte Ivanovic beim 6:2,3:6,7:5-Erfolg einen Satz abgeben müssen, zuvor war sie im Achtelfinale gegen die Österreicherin Sybille Bammer (6:4, 6:2) und die Italienerin Flavia Pennetta (6:4, 6:4/Viertelfinale) siegreich geblieben. "Es war toll, hier zu spielen, ich habe immer besser in den Rhythmus gefunden, mir ist es von Spiel zu Spiel besser gegangen", resümierte Ivanovic.

Die Serbin, die sich über 275 Weltranglistenpunkte und einen Siegerscheck in der Höhe von 95.500 Dollar (70.700 Euro) freuen durfte, scheint sich nun vor dem Masters in Doha (ab 3. November) ihrer Topform wieder anzunähern. "Ich bin noch nicht ganz auf dem Limit, auf dem ich bei den French Open war, nähere mich allmählich aber meiner Bestform an", gab die 1,85 m große Belgraderin mit Wohnsitz Basel nach ihrem dritten Linz-Antreten (2005-Semifinale/2006-Viertelfinale) preis.

Veranstalter zieht positive Bilanz
Neben der Turniersiegerin zogen auch die Veranstalter Peter-Michael Reichel und Turnierdirektorin Sandra Reichel eine positive Bilanz über die 18. Generali-Ladies-Auflage. "Das Turnier war in diesem Jahr sportlich und wirtschaftlich ein voller Erfolg. Zudem haben wir mit knapp 30.000 Zuschauern wieder die Rekordmarke aus dem Jahr 2006 erreicht, als Maria Scharapowa das Turnier gewonnen hat. Mehr ist in Linz nicht möglich", erklärte Peter-Michael Reichel.

Im kommenden Jahr rückt das Generali Ladies um zwei Wochen nach vorne und findet bereits vom 10. bis 18. Oktober statt. "Der neue Termin ist durch die verkürzte Saison auf der WTA-Tour ab 2009 begründet", meinte Peter-Michael Reichel. "Wir sehen uns in Zukunft einer verstärkten Konkurrenz aus dem asiatischen Raum gegenüber, aber ich bewerte es positiv, dass wir im kommenden Jahr in dieser Woche das einzige Turnier in Europa sind."

Noch keine Entscheidung ist über die Höhe der Dotation gefallen. Tritt in Zukunft eine Top-10-Spielerin in Linz an, beträgt das Preisgeld 220.000 Dollar, bei zwei erhöht sich die Dotation auf 500.000 Dollar. Für jede weitere Top-10-Spielerin um jeweils weitere 250.000 Dollar. "Wir werden in den kommenden Monaten Gespräche mit Spielerinnen und Sponsoren führen und dann eine Entscheidung über das Preisgeld treffen. Im Schnitt hatten wir in den vergangenen Jahren zwei Top-10-Spielerinnen am Start. Das ist auch für 2009 unser Ziel", so Reichel.

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