04.05.2008 14:41 |

GP von China

Valentino Rossi siegt beim MotoGP in Shanghai

Der "Dottore" ist wieder obenauf: Der siebenfache Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi hat sich am Sonntag mit seinem Sieg in Shanghai eindrucksvoll zurückgemeldet. Der italienische Yamaha-Pilot feierte damit erstmals seit 16. September 2007 wieder einen MotoGP-Sieg, es war der insgesamt 63. Erfolg für Rossi in der "Königsklasse".

Fast acht Monate musste Rossi auf seinen 89. WM-Sieg warten. Doch in Shanghai fand der 29-Jährige zu alter Stärke zurück und gewann deutlich vor dem Spanier Dani Pedrosa sowie dem australischen Weltmeister Casey Stoner. "Ich bin überglücklich nach dieser langen sieglosen Phase. Das war eine schwierige Zeit für mich", betonte Rossi, der auch die guten Reifen für die Performance verantwortlich machte. Erst im Winter hatte sein Team den Pneu-Lieferanten gewechselt (von Michelin zu Bridgestone).

Im WM-Klassement führt nach 4 von 18 Saisonrennen weiterhin Pedrosa. Rossi hat als Dritter nur noch neun Zähler Rückstand auf den Honda-Fahrer. Titelverteidiger Stoner (Ducati) liegt dagegen bereits 25 Punkte hinter Pedrosa.

KTM-Doppeltriumph in der 250-ccm-Klasse
Grund zum Jubel hatte aber auch das Red-Bull-KTM-Werksteam in der 250er-Kategorie: Der Finne Mika Kallio und sein japanischer Teamkollegen Hiroshi Aoyama (+3,238 Sek.) fixierten einen Doppeltriumph, den erst zweiten für KTM nach jenem am 15. Juli des Vorjahres auf dem Sachsenring, als Aoyama vor Kallio gewonnen hatte.

Für den 27-jährigen Skandinavier war es der insgesamt elfte WM-Sieg, der vierte in der Viertelliterklasse. Damit baute er seine WM-Führung auf den Italiener Mattio Pasini (Aprilia), der den China-GP mit mehr als 13 Sekunden Rückstand auf Kallio auf Rang drei beendete, auf komfortable 21 Punkte aus. "Es war alles andere denn leicht, da die Strecke noch teilweise vom Regen sehr nass war", meinte Kallio nach seinem Triumph.

Ranseder landet 125-ccm-Kategorie auf Platz sieben
In der Achtelliter-Kategorie durfte sich erstmals der Italiener Andrea Iannone als Sieger feiern lassen. Der Oberösterreicher Michael Ranseder (Aprilia) landete im Regen-Rennen auf Rang sieben und egalisierte damit sein bisher bestes Ergebnis. Im Vorjahr war er in Shanghai ebenfalls Siebenter geworden. In der WM führt weiter der Italiener Simone Corsi, der in China nach einer Kollision in der Anfangsphase ausgeschieden war. Ranseder liegt mit 12 Punkten auf Platz 16.

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