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10.12.2016 - 12:55
Foto: APA/BARBARA GINDL (Symbolbild)

Flüchtiger Häftling in Audi A8 rast Polizei davon

03.10.2014, 17:13
Mit einem Höllentempo von weit über 200 km/h hat sich ein entflohener Häftling in seinem Audi A8 eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Der 19-Jährige, der wegen zahlreicher Diebstähle und Einbrüche in Salzburg einsitzt, war am Donnerstag während eines Freigangs geflüchtet. In Kärnten war aber Endstation.

Ein Großaufgebot an Polizisten, unter ihnen auch die Spezialeinheit Cobra, hatte sich in der Nacht auf Freitag auf die Jagd nach dem Flüchtenden gemacht, nachdem dieser per Handypeilung an der steirisch- kärntnerischen Grenze bei Dürnstein geortet worden war.
"Der Kärntner hat zuvor in Salzburg ein Kennzeichen gestohlen und dieses auf seinen schwarzen, nicht zugelassenen Audi A8 montiert, den er während seiner Haft erworben hatte", so ein Ermittler zur "Krone".

Bursch überholte Polizisten in zivil und geriet in Panik

Nach einem kurzen Zwischenstopp im steirischen Judenburg - hier soll der 19- Jährige eine Freundin besucht haben - flüchtete der Seriendieb und Einbrecher in Richtung Kärntner Heimat. Gegen 1 Uhr überholte der Sträfling auf der St. Veiter Schnellstraße bei Hirt zufällig ein Zivilfahrzeug der Polizei. Als der 19- Jährige bemerkte, mit wem er es im anderen Wagen zu tun hatte, geriet er in Panik und drückte das Gaspedal bis zum Anschlag durch.

"Verkehrszeichen touchiert und gegen Betonpoller geprallt"

Mit mehr als 200 km/h raste der Häftling den Polizisten davon. Doch weit kam der 19- Jährige nicht. "In einem Kreisverkehr bei Friesach verlor der Lenker die Kontrolle über den Wagen, touchierte ein Verkehrszeichen und krachte gegen einen Betonpoller", heißt es bei der Polizei in Friesach. Der teure Audi A8 ist schwer beschädigt. "Der Flüchtige blieb unverletzt und ließ sich widerstandslos festnehmen", so ein Ermittler. Als Begründung für seine Raserei gab der Bursche laut Polizei an, "dass er einfach seinen Audi A8 testen wollte." Der Häftling wurde bereits zurück nach Salzburg gebracht.

03.10.2014, 17:13
Hannes Wallner, Kronen Zeitung/red
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