Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
08.12.2016 - 20:40
Die Polizei bittet Opfer des 41-Jährigen, sich bei der Exekutive zu melden.
Foto: APA/HERBERT P. OCZERET, LPD WIEN

Heiratsschwindler arbeitete bei der Polizei

29.05.2016, 13:49

Er war auf das Geld beziehungswilliger Frauen aus und zog dafür nahezu alle Register: Ein 41- Jähriger, der als Freigänger bei der Wiener Polizei arbeitete, gab sich gegenüber seinen Opfern selbst als Beamter aus, hatte dafür sogar Polizeiuniformen mitgehen lassen, um seine Geschichte glaubhaft wirken zu lassen. Die - echte - Polizei bittet nun mögliche Opfer des dreisten Schwindlers, sich zu melden.

Im Zuge eines Rehabilitationsprogramms - der 41- Jährige war Freigänger der Justizanstalt Simmering - arbeitete der Verdächtige als Hilfskraft in einem Stadtpolizeikommando im Nordwesten Wiens. Zugang zu sensiblen Bereichen - Waffendepot, Safe und Ähnliches - hatte er aber nicht, wie die Exekutive betont.

Via Internet nahm er Kontakt zu Frauen auf und gaukelte ihnen vor, selbst Polizist zu sein. Der 41- Jährige stellte sich seinen Opfer mal als Schießtrainer für die Justizwachebeamten oder als geheimer Ermittler in der Haftanstalt vor und ließ sich von seinen Opfern auch zu seinem Arbeitsplatz und sogar in die Justizanstalt chauffieren. Um seine Lügen glaubhafter erscheinen zu lassen, entwendete er sogar Uniformen. Von seinen gutgläubigen Opfern wollte der Verdächtige allerdings nur eines - nämlich Geld. Einer Frau soll er überdies sogar die Heirat versprochen haben.

Genaue Schadenssumme noch unbekannt

Gegen ihn wird nun wegen schweren Betrugs und Amtsanmaßung sowie Diebstahls ermittelt. Die Exekutive veröffentlichte am Sonntag ein Foto des verdächtigen 41- Jährigen und hofft, dass sich allfällige Geschädigte des Mannes melden.

Laut Polizeisprecher Thomas Keiblinger gebe es wegen der laufenden Ermittlungen noch keine Zahl der Fälle und auch keine Angaben zur genauen Schadensumme.

Allfällige Opfer des Schwindlers werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 01/31310- 27334 zu melden.

29.05.2016, 13:49
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum