Di, 16. Jänner 2018

Dank Klimawandel

07.03.2017 17:43

Die "Schwarze Witwe" ist im Anmarsch

Die meisten bekommen bei der Nachricht wohl Gänsehaut: Der Klimawandel treibt immer mehr Giftspinnen aus dem Süden in die Steiermark, auch viele Skorpion-Arten fühlen sich mittlerweile in unseren Breiten heimisch. Für den Menschen bestehe allerdings keine ernste Gefahr, betonen Experten. Mit einer Ausnahme!

Zahlreiche neue Tierarten sind in den letzten Jahren aus dem Süden in die Steiermark eingewandert, darunter auch viele Spinnen: "Die Zebraspinne ist die Vorzeige-Gewinnerin des Klimawandels. War sie vor ein paar Jahren noch eine echte Besonderheit, hat sie sich mittlerweile zum Massentier entwickelt", sagt Christian Komposch vom Grazer Ökoteam. Auch die Dornfingerspinne hat sich zuletzt stark ausgebreitet. Allerdings: "Ein Biss dieser Arten ist schmerzhaft, aber keinesfalls lebensbedrohlich", betont der Spinnenexperte.

Die giftigste Art ist hierzulande die Falsche Schwarze Witwe. "Aber auch davor muss man keine Angst haben", weiß Komposch.

Die Gefahrt kommt aus Australien
Ernste Sorgen bereitet den Biologen nur eine Spezies: "In Australien lebt eine Art der echten Schwarzen Witwe, die immer wieder mit Frachtschiffen nach Europa kommt. Bislang konnte sie aufgrund der Temperaturen nicht überleben, das ist aber nun vorbei. Jetzt sind die Bedingungen ideal. Sie ist deshalb so gefährlich, weil sie ums Haus und auf Terrassen lebt. Und: Ihr Gift kann tödlich sein!", sagt Komposch.

Barbara Winkler, Kronen Zeitung

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