Mi, 22. November 2017

„Blaue Flamme“

05.12.2016 16:39

Zug fing Feuer: 100 Passagiere evakuiert

Zunächst hatte niemand im Zug etwas bemerkt, doch plötzlich schlug am Sonntagabend ein Sicherheitssystem der ÖBB in einem Regionalzug kurz vor Salzburg an: Eine der Bremsen war überhitzt und hatte sich entzündet. Der Lokführer hielt die Garnitur an und löschte die Flammen. Die 100 Passagiere wurden aus dem Zug evakuiert und mit Bussen in die Stadt gebracht.

Der Zug befand sich auf dem Weg nach Wörgl in Tirol, als es um 20.40 Uhr zu dem Zwischenfall kam. Da in der Lok der Alarm für "Heißläufer" losging, hielt der Zugführer am Regionalbahnhof in Elsbethen an. Zuerst wies er aber noch geistesgegenwärtig alle Fahrgäste an, auszusteigen.

"Das war eine blaue Flamme"
Dann schnappte sich der Lokführer einen Feuerlöscher und suchte nach der überhitzten Bremse. Die hatte er wegen des dichten Rauchs rasch gefunden. "Das war eine blaue Flamme", erinnerte er sich später. Der ÖBB-Mitarbeiter versprühte den gesamten Feuerlöscher-Inhalt, die zu Hilfe gerufene Feuerwehr musste nur noch nachlöschen.

Strecke gesperrt
In der Zwischenzeit wurden die rund 100 Passagiere mit Bussen zum Hauptbahnhof in Salzburg gebracht. Die Zugstrecke war knapp eine Stunde gesperrt, die havarierte Garnitur wurde von einem Hilfszug abgeschleppt und in die Werkstatt gebracht.

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