Di, 22. Mai 2018

Boss der F16-Piloten

26.09.2014 09:40

Diese junge Araberin lehrt IS-Krieger das Fürchten

Diese Frau lehrt die Terroristen des IS das Fürchten: Bei der Bombardierung der Ölfelder der Dschihadisten in Syrien in dieser Woche hatte die Majorin Mariam al-Mansouri das Kommando. Die Staffel der F16-Kampfjets, die insgesamt zwölf Felder zerstörte, flog unter der Führung der 35-jährigen Frau aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Wie CNN berichtet, hat Mansouri schon als Teenager davon geträumt, eines Tages im Cockpit eines Kampfflugzeugs zu sitzen. Zehn Jahre lang musste sich warten, bis ihr die Ausbildung erlaubt wurde, 2007 war es dann endlich so weit. Damit war sie die erste Frau in der Luftwaffe des arabischen Landes.

"Sie ist hoch qualifiziert und bestens ausgebildet", berichtet Yousef Al Otaiba, Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate in Washington. "Sie ist eine kampfbereite Pilotin und leitete den Einsatz."

Demütigung für Dschihadisten
Offenbar nutzt das US-Militär die Nachricht von einer Frau an der Spitze der Kampfjet-Staffel als PR-Mittel im Kampf gegen die Terrormiliz IS. Für die Dschihadisten dürfte dies eine Demütigung sein, denn Frauen spielen in ihrem Weltbild eine untergeordnete Rolle. Auch bei den kurdischen Peschmerga spielen Frauen im Kampf gegen IS eine immer wichtigere Rolle - vermehrt greifen nämlich weibliche Kämpfer zu den Waffen.

Für Botschafter Otaiba ist der Kampf der Frauen gegen IS ein "Kampf der Geschlechtsmodelle". Es sei "wichtig für uns als moderate Muslime, jetzt aufzustehen und uns gegen IS als Bedrohung für unser Lebensmodell zur Wehr zu setzen".

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