Mi, 18. Oktober 2017

Millionenschaden

31.08.2014 10:26

Lkw mit zehn Nobel-Bikes in Kärnten ausgebrannt

Ein Sattelschlepper voll beladen mit sündteuren Motorrädern in Flammen, eine meterhohe Rauchsäule über dem Areal der "Bike Week" – am Samstag hat ein Feuer zehn Bikes der Nobelmarke "Boss Hoss" vernichtet, ein Festzelt musste evakuiert werden. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei. Schaden: rund eine Million Euro.

Den passionierten Bikern beim Harley-Treffen blutete das Herz, für Erwin Schierl von Boss Hoss Österreich ist es ein "Desaster". Um 13.25 Uhr brach mitten am Veranstaltungsgelände im Lkw des deutschen Boss-Hoss-Generalimporteurs BHC Feuer aus, zehn Einzelstücke des Kultherstellers wurden ein Raub der Flammen.

"Wir waren mit Aufbauarbeiten für die Sanitätsstation beschäftigt, als der Brand ausbrach", schildert Robert Esterl, Rettungskommandant von Villach. Sofort begannen die Helfer, mit Feuerlöschern die Flammen einzudämmen. "Wir hatten keine Chance", so Esterl. Während der Lkw-Fahrer (52) noch versuchte, die Zugmaschine abzukoppeln und in Sicherheit zu bringen, evakuierten Retter ein nahe gelegenes Festzelt.

"Die Bikes sind vernichtet. Es ist ein Desaster"
"Es gab eine extrem starke Rauchentwicklung", so der Kommandant. 86 Feuerwehrmännern gelang es schließlich, das Feuer zu löschen. Der Lkw-Fahrer wurde mit einer Rauchgasvergiftung ins Spital eingeliefert.
Von den Besuchern wurde niemand verletzt. Jetzt ermittelt die Kripo, für die Untersuchung der Brandursache rücken Kriminaltechniker aus Wien bei der "Bike Week" an. "Die Bikes sind vernichtet. Es ist ein Desaster", erklärt der Boss-Hoss-Österreich-Chef.

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