Mo, 20. November 2017

Freud und Leid

21.07.2012 10:28

„Beach-Herren“ ziehen im Krone-Interview Bilanz

Während Xandi Huber und Robin Seidl (Bild) die Fans entzückten, schlichen Clemens Doppler und Alex Horst enttäuscht aus dem Hexenkessel - hier die große Analyse...

Xandi Huber/Robin Seidl: "Es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut! Die Superlativen für die Euphorie in diesen Tagen beim Turnier sind uns irgendwann zwischen Interview 30 und 40 ausgegangen. Aber bei unserer genauen Anlayse sind uns einige Dinge ins Auge gestochen: Das zweite Spiel am Freitag, bei dem wir leider gegen die Letten verloren haben, war im zweiten Satz teilweise ganz sicher mit dem Sieg über die holländischen Stars zu vergleichen.

Wir haben wieder richtig gut gespielt, doch einige Entscheidungen der Referees haben uns auch nicht gerade sehr geholfen. Und die Letten haben eine andere Taktik gewählt, damit sind wir anfangs einfach nicht klargekommen. Es tut zwar weh, dass wir heute nicht mehr dabei sind, aber dafür können wir jetzt mit den Fans feiern. Und für das nächste Jahr können wir euch versprechen, dass wir noch weiter kommen werden. Denn die unfassbare Atmosphäre wird uns bei jedem einzelnen Training und Turnier bis dahin begleiten. Auch auf dem kleinsten Nebenplatz werden wir eure Schlachtgesänge im Ohr haben. Danke!"

Clemens Doppler/Alex Horst: "Kein Spiel gewonnen, nicht einmal einen Satz. Da bleibt wenig zu sagen. Es tut uns enorm leid für die Fans. Wir haben hier diesmal gar nichts zur Party beitragen können. Da darf es auch keine Ausrede sein, dass wir letzte Woche natürlich im Hinblick auf die Olympischen Spiele noch einmal im Kraftbereich viel trainiert haben - und in Klagenfurt die allerletzte Spritzigkeit gefehlt hat. Es hätte einfach besser klappen müssen. Aber man kann gar nicht so leicht erklären, wie es sich anfühlt, wenn man unbedingt super spielen will - und dann läuft einfach alles anders. Einige haben nach unseren Matches gemeint, wir hätten nicht tausendprozentig motiviert gewirkt. Blödsinn!

Vor solchen Fans will man immer gewinnen. Aber es hat diesmal nicht sein sollen. Ganz sicher wird es jetzt in London besser laufen. Und jeder Sieg, den wir dort einfahren, wird auch ein Sieg für euch sein. Denn was die Stimmung betrifft, war der Heim-Grand-Slam 2012 wieder die reinste Sensation. Und nächstes Jahr werden wir euch wieder Siege liefern - das ist unser gemeinsames Versprechen!"

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