So, 22. April 2018

19-jähriges Opfer

16.04.2018 17:00

Nach Vergewaltigung im Zug: Gladbach-Fan gefasst!

Großes Entsetzen in Deutschland: Eine junge Frau (19) soll in einem Sonderzug voller Fußball-Fans sexuell missbraucht worden sein - der mutmaßliche Täter, ein 30-jähriger Mönchengladbacher, ist inzwischen gefasst! Grotesk: Der Mann fand sich selbst in einer Haftanstalt ein, da er ohnehin eine mehrmonatige Gefängnisstrafe wegen Körperverletzung anzutreten hatte.

Gleichzeitig habe sein Anwalt bei der Polizei angerufen und gesagt, dass sich sein Mandant zu der Tat in dem Zug nach dem Fußballspiel Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach äußern werdeWie die „Bild“-Zeitung berichtet, hatte der Deutsch-Pole in der Vergangenheit immer wieder Ärger mit der Justiz. So soll er bereits einmal wegen sexueller Nötigung - nicht rechtskräftig - verurteilt worden sein. Vier weitere Schuldsprüche setzte es dazu offenbar wegen Körperverletzung…

Die Tat soll sich auf der Rückreise von dem Bundesliga-Spiel ereignet haben. Die 19-Jährige war am frühen Sonntagmorgen von der Polizei am Bahnhof Flörsheim in der Nähe von Frankfurt/Main in Empfang genommen, zunächst kurz befragt und dann in eine Wiesbadener Klinik gebracht worden. Die junge Frau und der verdächtige Deutsch-Pole lernten sich den Angaben zufolge im sogenannten Tanzwagen des Zuges kennen. „Danach gab es auf der Toilette im Zug nicht einvernehmliche sexuelle Handlungen an der 19-Jährigen“, sagte Polizeisprecher Wolfgang Röthgens. Ein Zug-Ordner habe nach Bekanntwerden der mutmaßlichen Tat ein Foto von dem Mann gemacht, den er vorher mit der Frau zusammen gesehen hatte. Ob der Mann auf dem Foto auch der Täter sei, wisse man nicht. Er müsse von dem Opfer erst identifiziert werden, sagte Röthgens. Der Mann werde lediglich verdächtigt.

„Der Zug war privat organisiert - das heißt, nicht vom Verein und auch nicht vom Fanprojekt“, betonte Mönchengladbach-Sprecher Markus Aretz. Er soll aber von einem Schweizer Bahn-Unternehmen gestellt worden sein. Für die Sicherheit in Fußball-Sonderzügen ist nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) vor allem das Unternehmen verantwortlich, das die Fans befördert. „Wir fahren nicht mit, das ist nicht unsere Aufgabe“, sagte der GdP-Landeschef NRW, Arnold Plickert.

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