Sa, 21. April 2018

Gesetz in Washington

29.01.2018 09:27

US-Gesetz soll Geräte mit fixem Akku verbieten

Der Verkauf von Smartphones und anderen elektronischen Geräten mit fest eingebautem Akku könnte bereits ab dem kommenden Jahr in Washington verboten sein. Der US-Staat hat einen entsprechenden Gesetzesentwurf eingereicht, dem zufolge Geräte verboten werden sollen, "die so gebaut sind, dass sie die Diagnose oder Reparatur von einem unabhängigen Reparaturanbieter verhindern. Dies inkludiert das Fixieren der Batterie im Gerät auf eine Weise, die das Entfernen schwierig oder unmöglich macht."

Die Praxis, Akkus fest zu verkleben, sei als absichtlicher Versuch zu werten, eine Reparatur zu verhindern, kreiden die Initiatoren des sogenannten Substitude House Bill 2279 an, wie Motherboard berichtet. Als Negativbeispiel wird Apples iPhone genannt, doch sollte das Gesetz Wirklichkeit werden, wäre eine Vielzahl an Herstellern bzw. Geräten betroffen, deren Akkus fix verbaut sind, darunter etwa Notebooks oder auch (Drathlos-)Kopfhörer.

Entsprechend groß ist der Widerstand seitens der Industrie gegen das geplante Gesetz. Ein Zusammenschluss aus 14 Industrieverbänden, die unter anderem Apple, Microsoft und Verizon vertreten, sprechen sich gegen den Gesetzesentwurf aus. Würden Nutzer – und nicht mehr die Hersteller – ihre Geräte selbst reparieren, könnten Kriminelle Sicherheitsmaßnahmen leichter umgehen, was nicht nur dem Produktbesitzer schade, sondern auch jedem, der sein Netzwerk teilt, argumentieren sie.

 krone.at
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