Die Produktion für den russischen Markt hat bereits im März 2007 begonnen, die ersten Kinderkrankheiten sollten also bereits behoben sein. Der Priora, genauer gesagt „2170 Priora“ löste den Lada 2110 als Nachfolger ab, 350 neue Teile und Baugruppen, die in Motor, Karosserie, Fahrwerk, Antriebsstrang und Elektrik Verwendung finden, werden in der neuen Modellreihe verbaut.
Angetrieben wird der Priora von einem 1,6-Liter-16V-Motor mit 98 PS bei 5.600/min. Das Drehmoment erreicht respektable 145 Nm, allerdings erst bei 4.000/min. Als Höchsttempo gibt Lada 183 km/h an, der Sprint von 0 auf 100 soll in 11,5 Sekunden zu schaffen sein. ABS ist erstmals serienmäßig, von ESP keine Rede. Der Normverbrauch liegt bei 7,2 Litern auf 100 km.
Für einen im Vergleich zum Vorgänger verbesserten Insassenschutz sorgen zwei Airbags, verstärkte Bodenschweller und Seitensäulen sowie Rammschutz in den Türen und Zusatzverstärkungen am Dach. Der Innenraum bietet Platz frei von optischem Luxus. Der Kofferraum des 4,40 Meter langen und 1,68 Meter breiten Stufenheckautos fasst 430 Liter.
Erstaunlich gut ausgestattet
Zur Ausstattung des Lada 2170 gehören immerhin neben einer elektromechanischen Servolenkung, Lenkradhöhenverstellung, elektrischen Fensterhebern, elektrisch verstellbaren und beheizbaren Außenspiegeln auch eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung und ein Bordcomputer. Autogasanlage, Klimaanlage, Standheizung, Anhängerkupplung, Audio-/Navigationsanlage und weitere Ausstattungsmöglichkeiten werden bei Markteinführung Ende 2008 optional erhältlich sein.
Preise stehen noch nicht fest, in Deutschland soll der Einstiegspreis jedoch unter 10.000 Euro liegen. In Österreich wird das wegen der NoVA wohl nicht drin sein.
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