Fr, 22. Juni 2018

Rallye Catalunya

08.10.2007 11:31

Loeb siegt, Aigner gewinnt Gruppe-N-Wertung

Der dreifache Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb hat sich mit seinem sechsten Saisonsieg im WM-Titelkampf zurückgemeldet. Mit seinem 34. Sieg beim zwölften von 16 WM-Läufen in Spanien reduzierte der französische Titelverteidiger am Sonntag im Citroen C4 seinen Rückstand auf den finnischen WM-Leader Marcus Grönholm von zehn auf sechs Punkte. Grönholm kam im Ford Focus mit 39,8 Sekunden Rückstand auf Platz drei. Der Steirer Andreas Aigner gewann auf Mitsubishi die Gruppe N.
Wie in den beiden vergangenen Jahren gelang dem dreifachen Marken-Weltmeister Citroen in Spanien ein Doppelsieg. Bei seinem Spanien-Hattrick fuhr der 33-jährige Wahl-Schweizer Loeb nach 18 Asphaltprüfungen und 352,87 Kilometern 13,8 Sekunden Vorsprung auf seinen spanischen Teampartner Daniel Sordo heraus.


"Alles lief wieder perfekt. Ich hatte keinen Grund, irgendein Risiko einzugehen. Wegen meiner Führung stand ich auch nicht unter Druck. Ich tat heute einfach das, was ich tun musste", erklärte Loeb am Sonntagnachmittag bei der Zielankunft im spanischen Touristen-Zentrum Salou. Und ergänzte: "Ich hoffe, es läuft beim nächsten Lauf in einer Woche auf Korsika auch so gut, dann wird die Weltmeisterschaft richtig spannend."


"Ich habe wirklich versucht, die Citroen zu schlagen, aber es war nicht genug. Dennoch war ich nicht so verrückt, auf volles Risiko zu setzen. Wer weiß, wie wichtig diese sechs Punkte am Ende sind. Die Rallye haben wir am Freitagabend wegen falscher Reifen verloren", sagte Grönholm am Ende seiner fünftletzten WM-Rallye. Der Weltmeister von 2000 und 2002, der trotz seiner 30 Gesamtsiege bisher noch keine Asphalt-Rallye gewonnen hat, wird nach dem WM-Finale Anfang Dezember in Wales seine aktive Sportkarriere beenden.


"Unglaublich schöner Tag"

Nach dem Ausfall des österreichischen OMV-Duos Manfred Stohl/Ilka Minor hielt Aigner die rot-weiß-roten Fahnen hoch. Mit seinem deutschen Partner Klaus Wicha wurde er Gesamt-19. und holte sich die Gruppe-N-Wertung. "Ein unglaublich schöner Tag für mich. Denn nach meiner Durststrecke freue ich mich, dass es jetzt endlich mit dem ersten Sieg geklappt hat. Das Ergebnis ist zwar eindeutig - trotzdem waren diese drei Tage sehr schwierig. Denn die Bedingungen wechselten oft sehr schnell, da musste man rasch und vor allem richtig reagieren. Besonders bei den Reifen waren wir heute schon am Limit." Seinen ersten Verfolger, den Finnen Juho Hanninen, hielt der Steirer um 3:29,2 Minuten auf Distanz.

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