Gilberto Simoni, im Vorjahr nach der 11. Etappe wegen Kokain-Konsums disqualifiziert, gewann am Sonntag den Giro d'Italia zum zweiten Mal nach 2001. Seine Konkurrenz war bei der 86. Auflage überschaubar.
Der 31-jährige Rad-Profi aus dem Trentinholte sich drei Etappensiege und verwies in der Gesamtwertungnach insgesamt 3.408 km seinen Landsmann Stefano Garzelli (7:06Minuten zurück) und die große Entdeckung, JaroslawPopowitsch (7:11), auf die Plätze. Der Ukrainer hatte esbeim abschließenden Zeitfahren über 33 km in Mailandknapp verpasst, Garzelli noch vom 2. Platz zu verdrängen.
Der Ukrainer Sergej Gontschar war auf der 21. Etappein 38:04 Minuten der Schnellste im Giro-Finale, das durch denAbsturz eines Sportflugzeugs direkt neben der Strecke überschattetwurde. Der Saeco-Kapitän Simoni konnte sich 2:14 MinutenRückstand auf Gontschar leisten und wurde vor dem MailänderDom trotzdem begeistert gefeiert. Einen bemerkenswerten 5. Rangin der Endabrechnung erreichte der Österreicher Georg Totschnig,Kapitän des einzigen deutschen Teilnehmer-Teams, Gerolsteiner.Die 20. und vorletzte Etappe über 122 km hatte am Samstagin Cantu der Cipollini-Helfer Giovanni Lombardi (Italien) gewonnen.
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