27.07.2007 10:46 |

Noch geht's günstig

Diese Billigflieger sind noch immer superbillig

Immer weniger Billigflieger können ihre günstigen Preise halten. Laut einer aktuellen Untersuchung sind in den letzten beiden Jahren nur Easyjet, Ryanair und Germanwings nicht teurer geworden. Die Ticketpreise bei Air Berlin, Tuifly und Condor haben in dieser Zeit deutlich angezogen. Bei den großen Airlines dagegen sanken die Preise wegen des Drucks der Billigflieger.
Die Stiftung Warentest nahm fünf Billigflieger unter die Lupe. Bei Air Berlin kostet ein Ticket heute im Schnitt 76 Euro mehr als noch Anfang 2005, bei Tuifly 70 Euro mehr und bei Condor müssen 87 Euro mehr bezahlt werden. Bei Easyjet liegen die Preise noch auf dem damaligen Niveau. Germanwings und Ryanair sind sogar noch etwas billiger geworden.


Auch die Preise von Lufthansa, British Airways, Alitalia, Air France und Iberia sind gesunken. Das liegt aber vor allem daran, dass die großen Fluggesellschaften heute weniger sehr teure Tickets mit Preisen von mehr als 1.000 Euro anbieten. Bei den großen nationalen Airlines gibt es aber auch immer mehr Tickets, die mit den Preisen der Billigflieger konkurrieren können.


Wer früh bucht, bucht billiger 
Im letzten Monat vor dem Flug steigen die Ticketpreise der großen Airlines extrem stark an. Bei den Billig-Fluglinien sind die Tickets nach wie vor ebenfalls am billigsten, wenn der Kunde möglichst lange vor dem Abflugzeitpunkt bucht, allerdings steigen die Preise dort nicht so stark an.

 

Achtung auf Zusatzgebühren

Fluggäste von Billigfliegern sollten immer auf zusätzliche Gebühren achten. So kostet etwa bei Ryanair jedes Gepäckstück extra. Bei den meisten der billigen Fluggesellschaften werden Gebühren für die Zahlung per Kreditkarte oder EC-Karte fällig. Zwar gibt es bei allen Airlines auch die Möglichkeit einer kostenlosen Zahlungsvariante (meist eine Lastschrift), doch die Hinweise darauf werden oft gut auf der Internet-Seite versteckt.

 

Sehr hoch sind die Gebühren bei den Billigfliegern auch bei der Umbuchung oder Stornierung eines Tickets. Zudem zahlen einige von ihnen die Steuern und Gebühren bei Stornierung nicht zurück, was verboten ist. Positiv dagegen vermerkten die Tester, dass alle Billigflieger die Allgemeinen Geschäftsbedingungen so geändert haben, dass sich dort keine Überraschungen mehr verstecken. Die Bedingungen können bei der Internet-Buchung also problemlos akzeptiert werden.

 

Versicherungs-Schummelei

Bei einigen Billig-Fluggesellschaften ist bei der Internet-Buchung weiter ein Kästchen angekreuzt, mit dem der Kunde sich bereit erklärt, eine Versicherung mitzukaufen. Wer diese Versicherung nicht will, muss jeweils aktiv das Häkchen im Kästchen wieder wegklicken.


Essen kostet extra

Außerdem müssen sich die Flugreisenden bei den Billigfliegern weiterhin auf hohe Kosten für Essen und Getränke an Bord einstellen. Die Sitzreihen sind oft eng gepackt, bei Ryanair und Easyjet lassen sich nicht einmal mehr die Rückenlehnen verstellen.
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