14.05.2007 15:23 |

"Santa Rosa"

Erste "Santa Rosa"-Laptops im Handel

Nachdem Intel letzte Woche seine neue Centrino-Plattform, die lange Zeit unter dem Codenamen "Santa Rosa" entwickelt wurde, vorgestellt hat, kommen jetzt die ersten Geräte der großen Hersteller in den Verkauf.

"Santa Rosa" ist nichts anderes als die vierte Generation der Centrino-Plattform, die Grundstruktur, auf der sämtliche Notebook-Hersteller ihre Geräte aufbauen. Im Centrino-Chipsatz-Paket befinden sich jetzt ein auf 800 MHz Frontside-Bus beschleunigter Core-2-Duo-Prozessor und (ganz neu) ein fix verbautes WLAN-Modul, das bereits für den Standard 802.11n kommender Drahtlosnetzwerke gerüstet ist.

Die Chipsätze sind sowohl mit On-Board-Grafik als auch mit Steckplatz erhältlich. Als Erkennungszeichen sind "Santa Rosa"-Geräte entweder mit "Intel Centrino" oder "Intel Centrino Pro" beklebt, wobei bei ersterem Verwechslungsgefahr besteht, da sich die dritte Generation ebenfalls so nannte. Hier sollte man beim Händler auf Nummer sicher gehen und nachfragen.

Bei Sony sind die Notebooks der neuen FZ-Serie mit "Santa Rosa" (der eigentliche Codename wird sich ob seiner Schönheit wohl halten) ausgerüstet. Lenovo bringt noch diesen Monat das ThinkPad T61 mit Santa Rosa und einem metallenen Gehäuse auf den Markt.

Bei Toshiba sind die Notebooks Satellite A200, Tecra A9 und Tecra M9 erste Santa-Rosa-Vertreter. Fuitju Siemens wird in den nächsten Monaten alle neu produzierten Geräte der Amilo-, Lifebook-, und Celsius-Serie auf die neue Mobilplattform umstellen.

Für den Consumer-Sektor kommt bei HP in nächster Zeit (etwa Juli) nur das Pavillion dv6500 als Santa-Rosa-Gerät heraus. Dell nimmt in den nächsten Wochen zwei Geräte aus der Latitude-Serie (D630 und D830) ins Programm. Bei Acer geht der Umstieg wohl am schnellsten: In der Aspire-Serie kommen laut heise.de vier Modelle von Aspire 5720 und 5920 bis zu den Topmodellen 7720 und dem 20-Zoll-Gerät 9920.  

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