Do, 21. Juni 2018

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07.09.2017 12:17

KI schafft neue Jobs - aber nicht für jeden

Künstliche Intelligenz schafft neue Jobs - aber hauptsächlich für höher qualifizierte Mitarbeiter. Das ist das Ergebnis einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Beratungsunternehmens Capgemi.

Demnach haben 83 Prozent der Großunternehmen mit dem Einsatz von KI neue Jobs geschaffen, in erster Linie jedoch für erfahrene Arbeitskräfte: "Zwei von drei Stellen entstehen im Führungskräfteumfeld", so Capgemini. 71 Prozent der Befragten stecken ihre Mitarbeiter deshalb in Umschulungen und Weiterbildungen. "KI spart jene Zeit, die die Menschen bisher für repetitive Aufgaben aufwenden", so Michael Natusch vom britischen Lebensversicherer Prudential.

Drei Viertel der befragten Großunternehmen haben ihren Absatz laut der Studie mit der Einführung von KI um zehn Prozent gesteigert. Die Unternehmen würden aber zu sehr auf anspruchsvolle Projekte wie autonomes Fahren setzen und einfache Einsatzmöglichkeiten, die sich schnell rechnen, vernachlässigen - beispielsweise das Nutzen von Chatbots und virtuellen Assistenten. Fast zwei Drittel der Befragten geben an, durch KI keine Stellen abzubauen.

Für die Studie wurden fast 1000 Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 500 Millionen US-Dollar (419 Millionen Euro) befragt. Die teilnehmenden Organisationen aus Australien, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, den Niederlanden, Spanien, Großbritannien und den USA setzen KI laut Capgemini entweder im Rahmen eines Pilotprojekts oder in größerem Stil ein.

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