Di, 25. September 2018

Wimbledon

03.07.2017 21:31

Stan Wawrinka blamiert sich in der ersten Runde

Mit Andy Murray und Rafael Nadal haben am Montag zwei Topfavoriten des diesjährigen Tennis-Grand-Slam-Turniers in Wimbledon ihre Hausaufgaben gemacht und sind dank souveräner Auftaktsiege in die zweite Runde eingezogen. Weder der schottische Titelverteidiger, noch der spanische Sieger des vorangegangenen Grand-Slam-Turniers von Paris gaben in ihren Spielen einen Satz ab.

Die größte Überraschung war das frühe Aus des Paris-Finalisten Stan Wawrinka, der mit 4:6, 6:3, 4:6, 1:6 am 21-jährigen Russen Daniil Medwedew scheiterte. Für die Nummer drei der Weltrangliste bedeutete die Niederlage die erste Auftaktpleite bei einem Grand-Slam-Turnier seit den French Open 2014. Der dreifache Major-Sieger musste sich schon früh in der Partie am linken Knie behandeln lassen und kühlte die schmerzende Stelle immer wieder. Medwedew hingegen bestätigte seine gute Rasenform, nachdem er in Eastbourne bis ins Halbfinale vorgedrungen war.

Besser lief es für die anderen Favoriten. Der Weltranglisten-Erste Murray ließ sich auch durch zwei Regenunterbrechungen nicht aus dem Rhythmus bringen und bezwang zum Auftakt den für Kasachstan spielenden Lucky Loser Alexander Bublik 6:1, 6:4, 6:2. Der Brite trifft nun auf den Deutschen Dustin Brown. Murrays Erstauftritt war mit Spannung erwartet worden, hatten ihn in den vergangenen Tagen doch Hüftschmerzen geplagt. "Ich habe mich gut bewegt und fühle mich von Tag zu Tag besser", gab der Schotte, der sich in 1:44 Stunden durchsetzte, anschließend Entwarnung.

Ebenso souverän meisterte Nadal seine Aufgabe. Der Wimbledon-Sieger von 2008 und 2010 eliminierte in seinem heuer ersten Spiel auf Rasen den Australier John Millman 6:1, 6:3, 6:2. Der Spanier hatte nach einer ebenso intensiven wie erfolgreichen Sandplatzsaison auf die traditionellen Vorbereitungsturniere auf Rasen verzichtet.

Leise Zweifel an seinem Formstand erstickte der 31-Jährige bei seinem ersten Auftritt seit dem zehnten French-Open-Sieg im Keim. "Ich habe zu Beginn versucht, Fehler zu vermeiden und sicher zu spielen. Aber zum Schluss habe ich ein paar großartige Schläge gezeigt", zog Nadal eine zufriedene Bilanz. Nächster Gegner ist am Mittwoch die Nummer 43 der Welt, der US-Amerikaner Donald Young.

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