Mi, 18. Juli 2018

Special Olympics

08.01.2017 12:27

Die Flamme der Hoffnung

Die große Erfolgsgeschichte von "Special Olympics" findet im März in der Steiermark ihre Fortsetzung - und das Feuer der Bewegung strahlt heller denn je.

2700 (!) Athleten aus 107 (!) Nationen bereiten sich gerade in acht Sportarten auf die Weltwinterspiele im März in Schladming, Graz, Ramsau vor. Im Vergleich zum ersten Gastspiel von "Special Olympics" in der Steiermark (1993) ist in der weltweiten Bewegung kein Stein auf dem anderen geblieben. Das einst kleine Feuer, das in den 60er-Jahren auf Initiative von Eunice Kennedy-Shriver mit 1000 Athleten aus den USA und Kanada entzündet wurde, brennt heller denn je. Die Flamme der Hoffnung hat insgesamt 4,4 Millionen Sportler mit mentaler Beeinträchtigung in 170 Ländern erfasst.

"Das Recht auf jedem beliebigen Spielfeld zu spielen? Ihr habt es euch verdient. Das Recht einen Job auszuüben? Ihr habt es euch verdient", mit solchen und ähnlichen Botschaften hat Kennedy-Shriver ihre Schützlinge schon früh ausgestattet. Jahre später sind diese auch (fast) überall angekommen.

In der Steiermark hat in den vergangenen 30 Jahren insbesondere der eben erst verstorbene Hermann Kröll die Idee von "Special Olympics" geschultert. Ihm war es zu verdanken, dass 1993 der olympische Eid zum ersten Mal außerhalb der USA, in Schladming eben, abgelegt wurde: "Lasst mich gewinnen! Aber wenn ich nicht gewinnen kann, dann lasst es mich mutig versuchen."

Die Spiele 2017 waren ihm nicht mehr vergönnt. Kröll hatte aber noch maßgeblichen Anteil an der Organisation - und da sprechen alleine die Zahlen Bände. Die Athleten, 1100 Trainer, rund 5000 Familienmitglieder und Freunde, 3000 freiwillige Helfer oder 1000 Medienvertreter sind von 14. bis 25. März ganz im Zeichen von "Special Olympics" unterwegs. Die größte Veranstaltung des Jahres beschert der Steiermark damit rund 30.000 Nächtigungen.

Thomas Bauer
Thomas Bauer

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