Wird weitervererbt

408.000 Kinder sind in Österreich armutsgefährdet

Österreich
10.11.2015 17:02
Österreich zählt zu den reichsten Staaten der Welt. Trotzdem sind 408.000 Kinder und Jugendliche armutsgefährdet. Sie haben weniger Freunde, sind öfters krank und kommen nicht über das Bildungsniveau ihrer Eltern hinaus. Armut wird weitervererbt.

Freizeit kostet Geld: Von Sportaktivitäten, Ausflügen oder gar Urlauben können diese junger Österreicher nur träumen. Laut Sozialbarometer erlauben es die prekären Wohnverhältnisse 22 Prozent dieser Kinder nicht, Freunde einzuladen. Das isoliert.

Obwohl Chancengleichheit ein beliebtes Wahlkampfthema ist, blicken Kinder aus einkommensschwachen Familien (unter 1500 Euro monatlich) in eine düstere Zukunft. Denn Bildung ist der Schlüsselfaktor, um der Armutsfalle zu entkommen. Doch für den Schulabschluss der Kinder zeigt sich EU-weit, dass die Bildung der Mutter für Mädchen ausschlaggebend ist, für Buben die Bildung des Vaters. Erich Feninger, Direktor der Volkshilfe, fordert ein Bildungssystem, das auf die Stärken aller Kinder ausgerichtet ist.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Österreich
10.11.2015 17:02
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung