So, 19. August 2018

Bei polnischer LOT

22.06.2015 06:10

Hackerangriff auf Airline: Passagiere saßen fest

In Polen hat ein Hackerangriff den Luftverkehr der Fluggesellschaft LOT am Warschauer Flughafen mehr als fünf Stunden lang lahmgelegt. Wie LOT am Sonntagabend mitteilte, richtete sich die Cyberattacke gegen das Computersystem, das die Abflüge am Frederic-Chopin-Flughafen koordiniert. Rund 1.400 Fluggäste saßen fest. Laut LOT ist das Problem inzwischen wieder unter Kontrolle.

Der Angriff begann demnach gegen 16 Uhr Ortszeit (17 Uhr MESZ), gegen 21 Uhr Ortszeit sei die Lage unter Kontrolle gebracht worden. Der Sprecher der Fluggesellschaft, Adrian Kubicki, sagte dem Fernsehsender TVN24, wegen des Hackerangriffs seien etwa ein Dutzend internationale Verbindungen und Inlandsflüge gestrichen worden. Es sei der erste derartige Angriff auf LOT gewesen. Kubicki versicherte, die betroffenen Passagiere hätten die notwendige Hilfe erhalten, wie etwa die Möglichkeit, in einem Warschauer Hotel zu übernachten.

Flieger in der Luft nicht betroffen
Nach Angaben der Fluggesellschaft sei es den Angreifern am Nachmittag gelungen, in einen Teil des Netzwerkes von LOT einzudringen. In der Luft befindliche Flugzeuge seien von der Attacke nicht betroffen gewesen, zudem sei die Sicherheit des Luftverkehrs zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen. Nach Angaben der Fluggesellschaft sei das Problem inzwischen wieder unter Kontrolle, an der Wiederaufnahme des regulären Flugbetriebs werde gearbeitet. Die polnischen Sicherheitsbehörden nahmen Ermittlungen auf.

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