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Diese Gruselfeste sollten Sie nicht verpassen

Wien
17.10.2026 16:00

Ob Probeliegen im Sarg, Geisterlauf durch den Wurstelprater oder ein Gruselmenü in der Urania. Ende Oktober wird Wien wieder schaurig-schön. Die ersten Halloween-Events starten schon bald – und wer dabei sein will, sollte sich schnell einen Platz sichern.


Wer es farbenfroh statt gruselig mag, ist im Weltmuseum genau richtig. Auch heuer wird hier der Día de Muertos – das mexikanische Volksfest zur Ehrung der Verstorbenen - zelebriert. Von 18. Oktober bis 1. November steht in der Säulenhalle der neuen Hofburg ein festlich geschmückter Totenaltar der Künstlerin Stephany Daphne Rodríguez Cabañas. Dazu gibt es Führungen und Bastel-Workshops. Zum Abschluss der Feierlichkeiten können Besucher die mexikanischen Riesenfiguren Mojigangas aus nächster Nähe erleben und selbst ausprobieren tritt. Außerdem tritt eine mexikanische Tanzgruppe auf. Das Hauptfest in der Säulenhalle ist kostenlos. Einzig die Workshops kosten 4,50 Euro.

Ofrendas sind farbenfrohe Altäre, die Liebe und Erinnerungen an jene Menschen symbolisieren, die ...
Ofrendas sind farbenfrohe Altäre, die Liebe und Erinnerungen an jene Menschen symbolisieren, die ihren Weg in das Reich des Todes angetreten haben(Bild: KHM-Museumsverband)

Tagelanger Spuk im Wurstelprater
Für das Grusel-Fest im Prater gibt es heuer eine große Änderung: Die Feier wird kräftig verlängert und findet nun an fünf aufeinanderfolgenden Tagen. Los geht es bereits am 27. Oktober. Die Aktivitäten reichen von einer Zaubershow für Kinder bis zu einer spektakulären Party im Praterdome anlässlich des mexikanischen Totenfests.

Für Sportbegeisterte findet am 30. Oktober zwischen 15.30 und 21 Uhr auch wieder der Halloween-Lauf statt. Neben der gruselig dekorierte Strecke sorgt auch das Rahmenprogramm mit Kinderschminken, Kürbisschnitzen und einer Fotobox für Stimmung. Verkleidung ist kein Muss, aber die besten Kostüme werden ausgezeichnet. Die Startgebühren beginnen bei 16 Euro. 

Kürbisse, Hexen, Horrorclowns und Partys: Halloween ist seit Langem auch bei uns ein Trend, der ...
Kürbisse, Hexen, Horrorclowns und Partys: Halloween ist seit Langem auch bei uns ein Trend, der auch zur Geschäftssache geworden ist.(Bild: stock.adobe.com null)

Für kleine Forscher: Glibber im Labor testen
Im Vienna Open Lab, im dritten Bezirk, experimentieren Kinder ab sieben Jahren gemeinsam mit einer Begleitperson eineinhalb Stunden lang zwischen blubbernde Lampen und dampfenden Kesseln. Wer das Gruselquiz löst, erhält einen Preis. Termine sind am 28. und 29. Oktober zwischen 15 und 18 sowie am 30. Oktober von 13 bis 16 Uhr. Kostenpunkt: acht Euro pro Person, eine Anmeldung ist notwendig.

Probeliegen im Sarg am Zentralfriedhof
An Halloween verwandelt sich der Zentralfriedhof zwischen 16 und 20 Uhr in einen Abenteuerspielplatz für Familien und Kinder. Neben einer Rätselrallye, Sargprobeliegen und Goodiebags, erwarten die Gäste viele weitere Überraschungen. Anmeldung braucht es keine. Der Eintritt ist frei, aber die Wiener Bestattung sammelt Spenden zugunsten des MOMO Kinderpalliativzentrums. Im Vorjahr kamen so rund 3500 Euro zusammen, die dann auf 5000 Euro aufgerundet wurden.

Besonders Mutige können ausprobieren, wie es sich um Sarg liegt.
Besonders Mutige können ausprobieren, wie es sich um Sarg liegt.(Bild: Bestattung Wien)

Ein Spukhaus über den Dächern
In der Urania lockt am 31. Oktober gleich ein ganzes Gruselpaket: Ein Gespensterhaus auf der KYLO-Dachterasse, ein dreigängiges Halloween-Menü, ein Horrorfilm im Urania-Theater und eine große Party im Dachsaal. Die Ticketpreise starten bei 49 Euro. Der Dresscode: je gruseliger, desto besser.

Mit Nonnen die Nacht durchmachen
Unter dem Titel „The Nun“ feiern auch heuer Tausende Menschen auf der Halloween-Party im Hallmann Dome in Favoriten. Von 21 bis 4 Uhr früh tanzen Party-Gäste gemeinsam mit Nonnen- und Horror-Performern zu Hip-Hop, R’n‘B und Charts. Einlass ist ab 16 Jahren. Kostüme sind erwünscht aber keine Pflicht. Tickets gibt es ab 28 Euro. Achtung: Wer hingehen möchte, sollte sich besser schnell ein Ticket sichern. Eine Abendkasse gibt es nur, solange „The Nun“ nicht ausverkauft ist.

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