Nach dem Rekordhochwasser im Jahr 2024 wurden im Westen Wiens in Auhof (Penzing) die Wehrmauern der Rückhaltebecken saniert und um einen Meter erhöht. Jetzt ist die Stadt auch für ein 5000-jährliches Hochwasser gerüstet
Die erschreckenden Bilder vom Rekordhochwasser im Jahr 2024 sind vielen Menschen noch in bester Erinnerung. Das 1000-jährliche Hochwasser erfasste Wien mit unvorstellbarer Wucht. Dank der bestehenden Schutzmaßnahmen und den zuständigen Stellen der Stadt wurden die Fluten damals erfolgreich bewältigt.
Wir bauen unseren Hochwasserschutz in Wien weiter aus. Mit Renaturierungsmaßnahmen und mit modernster Technik. Für unser aller Sicherheit.
Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ)
„Wien kann mit Krisensituationen gut umgehen“, sagte Bürgermeister Michael Ludwig stolz. Aber: Die Starkregenereignisse werden weiter zunehmen und seien oft schwer voraussehbar. Die Rückhaltebecken des Wienflusses in Auhof wären vor zwei Jahren an ihre Grenzen gekommen, daher wurden sie saniert und weiter ausgebaut, untermauerte Ludwig. Jetzt ist die Stadt sogar für ein 5000-jährliches Hochwasser gerüstet.
Gemeinsam mit Stadträtin Ulli Sima und Penzings Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner (alle SPÖ) inspizierte der Stadtchef Donnerstagfrüh die neue Hochwasser-Schutzanlage vor den Toren der Stadt. Die Wehrmauern der sechs Rückhaltebecken des Wienflusses wurden auf einer Länge von 1,2 Kilometer um bis zu ein Meter erhöht und haben nun eine Gesamtkapazität von mehr als 1,2300.000 Kubikmeter.
Hier werden die Wassermassen zurückgehalten, sodass der Wienfluss im dicht bebauten Stadtgebiet entlastet wird. Das Schutzniveau vor Fluten ist nun 50-fach höher als gesetzlich vorgeschrieben.
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