Erfolg für die heimische Polizei: Bei einem koordinierten Schlag gegen organisierte Schwarzarbeit konnten am Dienstag in mehreren Bundesländern neun Personen festgenommen werden.
Unter Koordination des Landeskriminalamts Steiermark kam es Dienstagfrüh unter Leitung der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu mehreren Hausdurchsuchungen in der Steiermark, Kärnten, Burgenland und Wien. Die Ermittlungen richteten sich gegen rund 40 Beschuldigte wegen organisierter Schwarzarbeit, betrügerisches Anmelden zur Sozialversicherung, gewerbsmäßig schweren Betrugs und betrügerischer Krida.
Konkret sollen 25 Scheinunternehmen für Kurierdienste und Transporte gegründet worden sein. Für die dafür nötigen Geschäftsführer dürften mittellose ausländische Personen als Strohmänner rekrutiert worden sein, manchmal auch sogar mit falschen Identitäten. In der Folge wurden gemäß dem Ermittlungsstand Arbeiter mit falschen bzw. zu geringen monatlichen Beitragsgrundlagen bei der ÖGK bei den Scheinfirmen gemeldet, wobei die Arbeiter jedoch tatsächlich bei anderen Firmen Vollzeit gearbeitet haben.
18 Hausdurchsuchungen
Insgesamt wurden am Dienstag 18 Hausdurchsuchungen durchgeführt. Neun Personen wurden auf Anordnung der WKStA festgenommen. Weitere Details zu den Ermittlungen können laut Landespolizeidirektion Steiermark aus kriminaltaktischen Gründen derzeit nicht veröffentlicht werden.
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