Schmuck, Goldmünzen und Bargeld im Wert von mindestens 50.000 Euro sollen zwei Männer bei Einbrüchen in Niederösterreich erbeutet haben. In Loosdorf lösten sie beim Versuch, einen Tresor zu öffnen, Alarm aus. Ihre Flucht endete kurz darauf auf der S33 bei St. Pölten.
Mit einem alarmgesicherten Tresor hatten diese Einbrecher anscheinend nicht gerechnet: Als sie vor wenigen Tagen in einem Wohnhaus in Loosdorf im Bezirk Melk einen Geldschrank gewaltsam öffnen wollten, lösten sie Alarm aus. Die Männer ergriffen die Flucht. Doch kurz darauf klickten auf der S33 bei St. Pölten die Handschellen.
Den beiden serbischen Verdächtigen im Alter von 47 und 48 Jahren war die Polizei bereits auf den Fersen. Ermittler des Landeskriminalamts Niederösterreich hatten das Täterfahrzeug und eine Wohnadresse in Wien-Donaustadt ausgeforscht. Behördlich gemeldet waren die Männer dort nicht.
Beute und Einbruchswerkzeug in Wohnung gefunden
Die Festnahme gelang Wiener Einsatzkräften gemeinsam mit den niederösterreichischen Kriminalisten. Bei der anschließenden Durchsuchung der Mietwohnung stellten die Ermittler einen Teil des Diebesguts und Einbruchswerkzeug sicher.
Die Beschuldigten sollen in der Abenddämmerung Wohnsiedlungen vor allem in den Bezirken St. Pölten und Melk nach geeigneten Häusern abgesucht haben. Anschließend brachen sie laut Polizei Fenster oder Terrassentüren auf und stahlen Schmuck, Goldmünzen und Bargeld. Der Wert der Beute beträgt mindestens 50.000 Euro.
Fünf Taten in wenigen Tagen zugeordnet
Die Ermittler ordnen den Männern drei Einbruchsversuche und zwei Einbrüche zwischen dem 5. und 13. Oktober zu. Betroffen waren Wohnhäuser in Tulln, Oberndorf in der Ebene, Traismauer und Loosdorf. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden die beiden Beschuldigten in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert.
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