Zahlreiche Erinnerungen und große Emotionen: Das Bischöfliche Gymnasium Paulinum in Schwaz in Tirol feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen – mit einem großen Fest.
Was mit der Einweihung durch Bischof Sigismund Waitz am 28. November 1926 in einer ehemaligen Kaserne mit 202 Schülern begann, ist heute eine moderne Bildungseinrichtung mit christlich-humanistischer Ausrichtung. In diesem Schuljahr feiert das Bischöfliche Gymnasium Paulinum in Schwaz sein 100-jähriges Bestehen.
Ein ganzes Jahrhundert voller Veränderungen
Der Weg dorthin war nicht immer einfach: Nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland 1938 wurde die Schule der Kirche entzogen und als nationalsozialistische Burschenschule unter dem Namen Michael Gaißmayr weitergeführt. Lehrer wurden entlassen und teilweise verfolgt.
Im Jahr 1945 begann schließlich der Neustart. Mit der Aufnahme der ersten Mädchen 1988, der Schließung des Internats 1999, dem großen Ausbau rund um die Jahre 2004 und 2005 sowie der Einführung der verschränkten Ganztagsschule 2021 entwickelte sich die Schule stetig weiter. Heute stehen Gemeinschaft, Vielfalt und die persönliche Entwicklung der Jugendlichen im Mittelpunkt.
Am Freitag bildet nun ein großer Festakt, der sogar live im Internet übertragen wird (Infos dazu findet man auf der Homepage des Paulinums), den Auftakt zum Jubiläumsjahr. Im SZentrum in Schwaz wird unter dem Titel „Ode an die Freude“ die bewegte Geschichte der Schule gewürdigt – und vor allem die Menschen, die das Paulinum geprägt haben.
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