Manchmal ist Gutes zu tun ganz einfach. Der Oberösterreicher Matthias Gumpinger ließ sich schon als 17-Jähriger typisieren. Und seine Stammzellen sind gefragt. Denn der mittlerweile 21-Jähriger stellte sich schon einmal zur Verfügung, um damit Leben zu retten.
Es war ein einfacher Wangenabstrich, der möglicherweise bereits das zweite Menschenleben retten könnte. Noch während seiner Schulzeit nahm der damals 17-jährige Matthias Gumpinger aus Kopfing an einer Typisierungsaktion vom Verein „Geben für Leben“ teil. „Die ganze Klasse hat sich damals registrieren lassen. Sie haben gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit, wirklich als Spender infrage zu kommen, sehr gering ist“, erinnert sich der Hobbyfußballer.
Er half Schwerkranken
Umso überraschter war der Zivildiener, als er vor zwei Jahren tatsächlich die Nachricht bekam, dass er für einen Mann aus Europa zum Lebensretter werden könne. Der zu diesem Zeitpunkt 19-Jährige musste aber nicht lange nachdenken und half dem Schwerkranken.
„Ich hatte keine Nebenwirkungen, alles war sehr unkompliziert und super organisiert. Es hat sich ein bisschen wie langes Blutspenden angefühlt. Danach habe ich einmal zwei Stunden geschlafen“, so Gumpinger. Doch mit dieser rettenden Aktion war es offenbar noch nicht getan.
Vor ein paar Wochen meldete sich der Verein „Geben für Leben“ erneut bei dem Innviertler. Seine Stammzellen würden wieder benötigt werden: „Ich wäre natürlich wieder dabei. Ich war schon zur Voruntersuchung beim Hausarzt, der mir Blut abgenommen hat. Jetzt wird noch einmal verglichen, ob meine Stammzellen wirklich zu hundert Prozent passen. Ich warte noch auf die Rückmeldung.“
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