Projekt in Donau-Auen

Stark wachsendem Bambus bald „Baba“ sagen

Niederösterreich
11.10.2026 12:00

In den Donau-Auen in Niederösterreich breitet sich der Bambus massiv aus. Auf einer wissenschaftlichen Versuchsfläche bei Fischamend wird das Problem nun erfolgreich an der Wurzel gepackt.

Umweltgemeinderat Tobias Leister fürchtet wie viele andere um einheimische Pflanzen und die natürliche Artenvielfalt. Denn: Nicht heimische Gewächse, Neophythen verdrängen sie. Die Feinde sind nicht nur im eigenen Garten, sondern auch in den Donau-Auen zu finden. „Entlang der Donau hat sich insbesondere der Bambus an mehreren Standorten massiv ausgebreitet. Dem soll ein Riegel vorgeschoben werden.“

Und so hat die Stadtgemeinde Fischamend, Bezirk Bruck an der Leitha, gemeinsam mit den Österreichischen Bundesforsten, der viadonau und dem Nationalpark Donau-Auen Maßnahmen gesetzt.

Versuchsfläche gegen Ausbreitung
Mit seinen Kollegen im Gemeinderat, Daniel Albrecht und Stadtrat Oliver Hausner, legte Tobias Leister dazu im Vorjahr eine erste Versuchsfläche an. Hier wurde nicht nur an der Oberfläche gekratzt, sondern der Boden bis zu 40 Zentimeter tief inklusive der unterirdischen Bambus-Wurzeln abgegraben.

Tobias Leister freut sich, denn: „Es zeigt sich ein deutlich reduzierter Wiederaustrieb.“ Die Fläche wird weiterhin regelmäßig kontrolliert.

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