Groß war die Aufregung, nachdem bekannt geworden war, dass laufend Rinder mit dem Flugzeug von Linz nach Turkmenistan transportiert werden. Doch damit ist vorerst einmal Schluss, denn das Gesundheitsministerium hat die Transporte gestoppt.
Bevor 800 Rinder diese Woche am Linzer Flughafen in eine Frachtmaschine verladen wurden, hatten sie schon zumindest 500 Kilometer mit dem Lastwagen aus Ungarn kommenden zurückgelegt. Auf dem Luftweg ging es für die Fleckviehbullen dann noch einmal über 5000 Kilometer weit ins in Zentralasien gelegene Turkmenistan.
Praxis sorgt für Diskussionen
Diese Praxis hat nicht nur „Krone“-Leser aufgeregt, die oö Grünen nahmen die Causa auch zum Anlass für eine schriftliche Anfrage an den zuständigen Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ). Noch bevor dieser reagieren konnte, wurden die Transporte vorerst eingestellt.
Transporte gestoppt
Wie die OÖN als Erstes berichteten, entzieht das Gesundheitsministerium dem Flughafen Linz die Zulassung der veterinärbehördlichen Grenzkontrollstelle. Konkret bedeutet das, dass vorerst keine Rinder mehr per Flugzeug in Drittstaaten geflogen werden dürfen.
Mängel festgestellt
Grund für den Schritt sollen Mängel auf ungarischer Seite im Abfertigungsprozess sein. Außerdem gebe es am Linzer Airport keine Möglichkeit, die Tiere ordnungsgemäß zu versorgen.
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