Ein Flachgauer (47) muss sich demnächst einem Schöffensenat im Salzburger Landesgericht stellen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm den sexuellen Missbrauch einer wehrlosen Frau vor: Er soll ihren alkoholisierten Zustand ausgenutzt und sich brutal an ihr vergangen haben. Sie erlitt laut einem Gutachten ein Trauma.
Die Salzburger Staatsanwaltschaft erhob Anklage gegen einen Flachgauer (47) wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung und des sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen Person. Den Vorwürfen nach soll sich der 47-Jährige brutal an einer völlig betrunkenen Frau vergangen haben – mit psychischen und physischen Dauerfolgen für das Opfer, das durch die Tat ein gutachterlich festgestelltes Trauma erlitten hatte, was sich wiederum strafverschärfend für den Angeklagten auswirkt.
Der Mann und die Frau hatten Ende April ein Fest in der Stadt Salzburg besucht. Nach dem Abend gingen die beiden in die Wohnung des 47-Jährigen, wo es zum Missbrauch gekommen sein soll. Aufgrund des starken Alkoholkonsums war die Frau wehrlos – sie hat keine Erinnerungen daran.
Laut Anklage wachte sie auf, als er sich bereits an ihr verging, heißt es in der Anklageschrift. DNA-Spuren belasten den Angeklagten. Er selbst bestreitet die Vorwürfe. Das Opfer wird von Anwalt Stefan Rieder vertreten.
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